Gedanken zum Europatag -  Wie der Leserbriefschreiber sich Europa wünscht - QR Code Friendly

An der Spitze Europas sollte ein europäisches Staatsoberhaupt stehen – gewählt von allen Bürgern Europas. Die Entscheidungsprozesse im Europäischen Parlament sollten so strukturiert sein, dass am Ende von Europawahlen, bei denen 500 Millionen Bürger zur Wahlurne gehen, ein vom Europäischen Parlament gewählter Regierungschef sich seine Regierung bildet. Es sollte nicht noch einmal passieren, dass nach Abschluss von Europawahlen Herr Macron und Frau Merkel die Präsidentin der Europäischen Kommission „auskungeln“, weil das Europäische Parlament mangels feststehender Wahlprozeduren versagt hat. Des Weiteren müssen wir uns darüber im Klaren sein, dass Europa niemals „erwachsen“ werden wird, solange wir als „treue und ergebene NATO – Schafherde“ hinter mehr oder weniger zurechnungsfähigen amerikanischen Präsidenten her trotten, die alles andere als „gute Hirten“ sind und solange wir genau die Politik machen, die den USA „in den Kram passt“. Die auf europäischem Boden stationierten amerikanischen Atombomben garantieren eine „ewige Eiszeit“ zwischen Russland und Westeuropa und verhindern eine Normalisierung des europäisch – russischen Verhältnisses, während die sorgfältig gepflegten Ost – West – Spannungen der Rüstungsindustrie eine „ewige Hochkonjunktur“ sichern. Schließlich wünscht sich der europäische Steuerzahler ein Ende des „ewigen Wanderzirkus“ des europäischen Parlamentes zwischen Brüssel und Straßburg, welcher den europäischen Steuerzahler jährlich 100 Millionen EURO kostet. Vorschlag der künftigen Zielsetzungen europäischer Politik:

1.)Fortschreitende Festigung der Achse Deutschland – Frankreich.

2.)Wahl eines europäischen Staatsoberhauptes und des europäischen Regierungschefs durch die europäischen Bürger.

3.)Festlegung der europäischen Hauptstadt durch eine Wahl der Bürger Europas zwischen Brüssel und Straßburg. Einstellung des kostenträchtigen „Wanderzirkus“ zwischen Brüssel und Straßburg.

4.)Kündigung der Mitgliedschaft der europäischen Staaten in der NATO.

5.)Abschluss eines „Vertrages über die Normalisierung der Beziehungen zwischen der EU und Russland“.

6.)Abschluss eines „Vertrages über die Neugestaltung der Beziehungen zwischen der EU und den USA“.

7.)Beginn einer „europäischen Weltpolitik auf Augenhöhe“ gegenüber China, Russland und den USA.

8.)Einleitung einer europäischen Weltpolitik, die eine allmähliche, aber stetig fortschreitende militärische Abrüstung auf internationaler Ebene ermöglicht.

Den Lesebriefschreiber beschäftigt die Frage, weshalb es notwendig ist, dass ein gewöhnlicher Sterblicher den „einfallslosen Halbgöttern“ im Weltsicherheitsrat – der keiner ist – Nachhilfeunterricht geben muss!

Herr, schmeiß Hirn vom Himmel für alle diejenigen, die mit „zwei linken Händen“ Weltpolitik machen!

Otfried Schrot


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