Der Tod von George Floyd - eine Spätfolge der Ära des Kolonialismus - QR Code Friendly
Die weißen Schwarzen - Hasser in den USA vergessen, dass es ohne die Profitgier der weißen Baumwollpflanzer vor zweihundert Jahren, die den Sklavenhandel zwischen Afrika und den USA organisiert haben, heute überhaupt keine schwarzen Bürger in den USA geben würde.Abraham Lincoln hat den Schwarzen zwar die gleichen Bürgerrechte gegeben, welche die Weißen schon hatten, aber keine Initiativen ergriffen, um das Verhältnis zwischen Weißen und Schwarzen zu harmonisieren.Zu seiner Verteidigung könnte der  Verstorbene nur sagen, dass er zu früh ermordet worden ist. Die zwangsweise Abschaffung der Sklaverei in den Südstaaten der USA hat keinesfalls dazu geführt, dass die einstigen Sklavenhalter ihre einstigen Sklaven plötzlich liebevoll umarmt hätten, sondern unterdrückter Hass weiterschwelte, was zur Gründung des Ku Klux Klan geführt hat, der noch heute im Untergrund sein Unwesen treibt. Die Präsidenten nach Lincoln haben offensichtlich auch nichts für die Verbesserung des Verhältnisses zwischen Schwarzen und Weißen getan, sonst hätte es nicht passieren können, dass einhundert Jahre nach Abraham Lincoln der schwarze Bürgerrechtler Martin Luther King ermordet wurde.
Was hätte geschehen können und was sollte alsbald geschehen?
Der amerikanische Kongress - beide Parteien gemeinsam und einvernehmlich - sollten das Problem mit der Anwendung des Brainstorming - Verfahrens angehen(Begriffsdefinition siehe Internet)
1.) Gründung von Familien - Patenschaften oder Nachbarschaftspatenschaften - zwischen schwarzen und weißen Familien,
2.) Gründung von Vereinspatenschaften durch weiße und schwarze Sportvereine
3.) Gründung von paritätisch besetzten schwarz - weißen Versöhnungskongressen auf der Ebene der einzelnen US - Staaten
Das Grundproblem aller Politik - nicht nur in den USA - ist fehlende politische Fantasie,
sonst könnten wir weiter sein! Möge wachsender politischer Einfallsreichtum und mehr guter Wille dazu führen, dass sich Weiße und Schwarze in den USA bald in Eintracht die Hände
reichen! Dann wird der Tod von George Floyd nicht umsonst gewesen sein. Otfried Schrot
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