Wie das christliche Abendland mit Flüchtlingen umgeht - QR Code Friendly

Zwischen Waffenexporten und „Flüchtlingsimporten“ besteht ein Zusammenhang, der von den Mächtigen verdrängt wird. Laut einer aktuellen Studie des Instituts für Friedensforschung SIPRI sind fünf Staaten für drei Viertel aller Waffenexporte weltweit verantwortlich: Die USA, Russland, Frankreich, Deutschland und China kommen gemeinsam auf 75 Prozent der Waffenausfuhren. Die meisten Waffen exportieren die Vereinigten Staaten, wie die Statista – Grafik zeigt. Wenn die Europäische Union sich schon von der Flüchtlingswelle überfordert fühlt, könnte sie ja in der UNO den Vorschlag machen, die Flüchtlinge weltweit auf die Waffenexporteure aufzuteilen – entsprechend deren Anteilen am Welt – Waffen – Export. Dann würde wahrscheinlich bei allen – gutverdienenden – Waffenexporteuren ein „wildes Protestgeheul“ ausbrechen.

Wie handhabt die EU das Problem? Die EU hat in den vergangenen Jahren mehr als 85 Millionen Euro an die Regierung von Bosnien – Herzegowina für die dortigen Flüchtlinge überwiesen, offensichtlich ohne die zweckgebundene Ausgabe des Geldes zu überwachen. An der menschenunwürdigen Behandlung der Flüchtlinge hat sich – wie nicht anders zu erwarten war – nichts geändert. Wahrscheinlich sind die für die Flüchtlinge bestimmten EU – Gelder auf den Schweizer Bankkonten bosnischer Funktionäre verschwunden – und die Flüchtlinge schauen „in die Röhre“! EU – Beamte , ihr geht sehr schlampig mit den Steuergeldern der europäischen Steuerzahler um!

Einigkeit herrscht bei den Staaten des christlichen Abendlandes darüber, dass die EU – Außengrenze so undurchdringlich gemacht werden soll, dass Flüchtlinge von dem Versuch abgeschreckt werden, sie zu überqueren. Wie human! Als ob die dem Zuchthaus des Herrn Assad Entkommenen nicht schon genug Schrecknisse hinter sich hätten!

Die beste Lösung des Flüchtlingsproblems wäre die Umsetzung des Versprechens, dass alle der UNO beigetretenen Regierungen ihren Völkern in der Präambel der Charta der Vereinten Nationen schon 1945 gegeben haben: „Wir, die Völker der Vereinten Nationen, fest entschlossen, künftige Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren, wolle zu diesem Zweck zusammenarbeiten!“ Wenn dieses Versprechen gleich 1945 gehalten worden wäre, gäbe es heute keine Flüchtlingslager und Flüchtlingsströme!

Es besteht der Verdacht, dass unsere „Jungpolitiker“ - angefangen mit der Bundeskanzlerin (geboren am 17. Juli 1954) – die Charta der Vereinten Nationen von 1945 (verbindliches Völkerrecht) noch nie gelesen haben.

Deutsche, fordert eure von überzeugten Christen geführte Regierung auf, unter Berücksichtigung der Präambel der Charta der Vereinten Nationen die deutschen Rüstungsexporte einzustellen und so mit der Lösung des globalen Flüchtlingsproblems zu beginnen!“ Otfried Schrot

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Otfried Schrot

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