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Empfehlung an den begriffsstutzigen Wladimir Putin

Herr Putin, machen Sie sich für die Europäer doch bitte etwas sympathischer, damit es den Europäern leichter fällt, sich die Amerikaner abzugewöhnen. Der „Fall Nawalny“ gibt Ihnen dazu eine glänzende Gelegenheit. Weshalb laden Sie ihn nicht zu einer Aussprache bei Kaffee und Cognac in den Kreml ein? Diese kleine freundliche Geste würde dazu führen, dass Ihre Sympathiewerte in die Höhe schnellen, beim russischen Volke und in der Welt! Seien Sie gelassener, freundlicher, lachen Sie einmal! Suchen sie sich einen im Westen ausgebildeten Berater für Öffentlichkeitsarbeit! So wie Sie zurzeit Politik machen, ist es wahrscheinlicher, dass Sie eines Tages das Schicksal des letzten russischen Zaren erleiden. Regierungschefs, die kein Gespür dafür haben, wann sich der Augenblick nähert, an dem ein unter Überdruck stehender Kessel explodiert, müssen erleben, dass ihnen eines Tages „die Brocken um die Ohren fliegen“!

Nasenstüber für den deutschen Außenminister                                                                                                                                                                                                                           Herr Maas, Sie mischen sich neuerdings in die Angelegenheiten des Gesundheitsministers Spahn ein. Sie haben wohl Langeweile im Auswärtigen Amt. Wenn ich, der Verfasser dieser Zeilen, Regierungschef wäre, hätte ich Arbeit für Sie: fliegen Sie schleunigst nach Kabul und stellen Sie dort die Weichen für einen schnellen Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan, die seit 20 Jahren dort für gutes deutsches Steuerzahlergeld unbekannte deutsche Interessen schützt, ohne dass das deutsche Volk sich großartig darüber aufregt – die Soldatenfamilien schon!

Weshalb müssen im nachkolonialen Zeitalter weiße Männer von der anderen Seite der Welt in Zentralasien für Sicherheit und Ordnung sorgen, warum nicht die Nachbarn Pakistan, China, Russland, Iran, Turkmenistan, Usbekistan und Tadschikistan? Weshalb müssen wir „verbissen und versessen“ die abendländische Zivilisation im tiefsten Orient einführen wollen? Oder hat der lange Aufenthalt der amerikanischen Streitkräfte in dem rohstoffreichen Land Afghanistan etwa heimliche wirtschaftliche Gründe? Sind die deutschen Soldaten etwa nur Handlanger für amerikanische Interessen? - Herr Maas, nun zeigen Sie Ihre Qualitäten als Außenminister und bringen Sie den deutschen Einsatz in Afghanistan endlich zum Abschluss!

Gelbe Karte für Friedrich Merz !

Die ganze deutsche Nation weiß, dass Sie sich für den besten Bundeskanzler halten, den Deutschland haben könnte, wenn die Nation Sie nur endlich wählen würde. Es ist im ganzen Lande zu hören, dass Sie wie ein junges Pferd „ungeduldig mit den Hufen scharren“. Leider ist Ihre Begabung, sich beliebt zu machen, nur sehr begrenzt. Man fordert nicht öffentlich einen Posten ein, der noch besetzt ist. Hat Herr Altmeyer Ihnen etwas getan oder hat er Ihnen in einem nächtlichen Telefongespräch seinen Posten angeboten? Was Sie da gemacht haben, war nicht „die feine englische Art“! Es stellt sich dann nämlich die Frage, wie „feinfühlig“ Sie mit Menschen umgehen werden, wenn Sie erst Bundeskanzler sind. Empfehlung: Selbstbewusstsein und Bescheidenheit sind ein gutes Gespann!

Otfried Schrot

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