Wutanfall eines Weltbürgers - QR Code Friendly

Zitat aus der Presse: Die Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechte, Bärbel K o f l e r, kritisiert die deutschen Rüstungsexporte nach Ägypten. Da dort massiv gegen die Menschenrechte verstoßen werde, müsse Deutschland eine deutliche Sprache sprechen. Und die werde erst  dann verstanden, wenn Rüstungslieferungen nicht mehr bewilligt werden. Das Land hat im Jemen – Krieg, der zur größten humanitären Katastrophe weltweit geführt hat, die Seeblockade mit durchgesetzt.

Zitat aus den Fernsehnachrichten: Auf dem Friedhof von Manaus in Brasilien gibt es keine Zeit mehr für richtige Beerdigungen oder gar Trauerfeiern. Kaum haben die Bestatter einen Sarg hinunter in die Erde gesenkt, schon kommt ein Bagger und schüttet den Graben zu. Ein Sarg neben dem anderen, ein Toter nach dem anderen. Fünf Angehörige dürfen die Toten auf den Friedhof begleiten. Es fehlt an Sauerstoffflaschen!

Wutanfall eines Weltbürgers: Frau Bundeskanzlerin, besinnen Sie sich endlich auf Ihr im Namen Ihrer Partei verankertes christliches Gewissen und stellen Sie im Schatten der Pandämie schleunigst sämtliche deutschen Kriegswaffenexporte ein! Die Welt braucht keine Panzer, keine Kampfdrohnen, keine Bomben!

Die Welt braucht Millionen von Sauerstoffflaschen! Fordern Sie die deutsche Kriegsindustrie auf, ihre Fließbänder sofort umzurüsten zur Produktion von Gütern, die nicht den Tod, sondern das Leben bringen!

Sobald die deutsche Industrie mit ihrem neuen Namen „Friedensindustrie“ die erste Million Sauerstoffflaschen geliefert hat, unterstützen Sie bitte auf der Grundlage ihrer christlichen Grundhaltung und aus globaler Solidarität heraus den zweitgrößten Versager auf der politischen Bühne der Gegenwart nach Donald Trump, den Präsidenten von Brasilien, Jair Bolsonaro, mit 500 000 Sauerstoffflaschen, damit ihm das brasilianische Volk nicht unter seinen dilettantischen „Führerhänden“ wegstirbt! Im übrigen, Frau Bundeskanzlerin, die Sie immer noch im Schlepptau der Amerikaner hängen, schreiben Sie sich eines hinter ihre christlichen Ohren: Frieden schafft man nicht durch Abschreckung – zum Beispiel mit in Büchel gelagerten Atomsprengköpfen – sondern nur mit geduldiger und ausdauernder Vertrauensbildung! Lassen Sie sich in Zukunft von den richtigen Strategen beraten! Otfried Schrot


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