Die Verheißung der UNO und die ausgebliebene Erfüllung - Die großen Worte und die kleinen Taten - QR Code Friendly

Die Regierungen der Welt haben nach dem Grauen und den Gräueln zweier Weltkriege einer leidenden Menschheit ein goldenes Zeitalter versprochen. Die Charta der Vereinten Nationen – die heute kein einziger Politiker zu kennen scheint, weil fast alle dagegen verstoßen – wurde zum Abschluss der Konferenz der Vereinten Nationen über internationale Organisationen am 26. Juni 1945 in San Franzisko unterzeichnet und ist am 24. Oktober 1945 in Kraft getreten.

Die Präambel dieser Charta enthält einen Katalog edler Versprechungen. Wenn diese alle eingehalten worden wären, hätten wir heute das Paradies auf Erden.

Das wichtigste – gebrochene – Versprechen steht am Anfang:

WIR, DIE VÖLKER DER VEREINTEN NATIONEN – FEST ENTSCHLOSSEN, KÜNFTIGE GESCHLECHTER VOR DER GEISSEL DES KRIEGES ZU BEWAHREN, ...HABEN BESCHLOSSEN, IM BEMÜHEN UM DIE ERREICHUNG DIESER ZIELE ZUSAMMENZUWIRKEN!

Wie sieht es 75 Jahre später auf unserem Planeten aus? Alle Regierungen haben fest entschlossen die Charta gebrochen. Und fahren fort, es zu tun – zum Beispiel mit der Entwicklung von Waffensystemen, die erst 2040 einsatzbereit sein werden!

Die Bilanz des Verrates der Charta:

Der ständige Abzug von Geldmitteln für fortgesetzte Rüstungsausgaben, Waffenexporte und Kriege führt zu einem immer größerem Fehl von Geldmitteln für Gesundheit, Bildung, Verkehr, soziale Zwecke, Klima und Umweltschutz. Die nicht abreißenden Kriege machen unseren Planeten langsam aber sicher unbewohnbar.

Die Folge der „Herunterwirtschaftung“ unseres Planeten sind 2021 über 80 Millionen Flüchtlinge und 700 Millionen Hungernde und Arme.

Das Geld, welches wir für Kriege ausgeben, fehlt uns bei der Hilfe aller Art für Hilfsbedürftige aller Art.

Das Thema wird im Bundestagswahlkampf nicht erwähnt, obwohl das Elend der Welt längst mit langen Fingern nach Deutschland greift.

Empfehlung an die Bundeskanzlerin, am Ende ihrer Amtszeit vor dem Bundestag eine Regierungserklärung, bestehend aus drei Punkten, abzugeben:

1.) Bericht an den Bundestag zur Lage der Menschheit 2021

2.) Bericht über die Maßnahmen, die die deutsche Politik in den 16 Jahren der Amtszeit der Kanzlerin durchgeführt hat, die Lage der Menschheit zu bessern,

3.) Erläuterung, in welchem Umfange die deutschen Rüstungsexporte in den letzten 16 Jahren ein Beitrag zur Verbesserung der Lage der Menschheit gewesen sind.

Möge die Empfehlung die Bundeskanzlerin erreichen!

Otfried Schrot

Oberstleutnant a.D.

Autor des Buches „Zwanzig Appelle eines Zornigen an die Welt oder der Ersatz für den Krieg“

204 novum publishing gmbh, ISBN 978 – 3 – 99038 – 326 – 1

https://weltdemokratie.de/033d3a9c4709ef813/033d3a9c490e94407/otfried-schrot.html

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Otfried Schrot

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