Öffentliche Frage an die drei Kanzlerkandidaten mit Bedeutung für die ganze Nation - QR Code Friendly

Meine Dame, meine Herren, Sie wissen als umfassend politisch gebildete Persönlichkeiten, dass alle Mitgliedsnationen der UNO feierlich und völkerrechtlich verbindlich 1945 in der Präambel der UN – Charta beschlossen haben, künftige Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren. Sie wissen auch, dass alle UNO – Mitglieder außer denen, die keine Armeen besitzen und darin keine Bedrohung ihrer Sicherheit sehen, seit 1945 Tag für Tag mit einem jährlichen Kostenaufwand von zwei Billionen Dollar Kriege vorbereiten und durchführen, dabei Millionen junger Soldaten geopfert haben, und dass sie die Absicht haben , auch weiterhin Kriege zu führen, was darin zum Ausdruck kommt, dass sich die Waffen für die Kriegführung ab 2040 schon jetzt auf dem Reißbrett oder in Fertigstellung befinden. Sie wissen auch, dass sich für die gegebenenfalls erwünschte Eskalation von Kriegen 13000 Atomsprengköpfe in den Händen von neun Staaten befinden, was reicht, den Planeten Erde unbewohnbar zu machen und alles Leben auszulöschen.

Könnten Sie sich vorstellen, meine Dame, meine Herren, sich vor die UN – Generalversammlung zu stellen und die „edle Gesellschaft“ zu fragen, wohin das führen soll?

Würde jede(r) von Ihnen als Reaktion auf die zu erwartende Ratlosigkeit der „edlen Gesellschaft“ die Empfehlung an diese richten, den Generalsekretär der Vereinten Nationen damit zu beauftragen, ein Preisausschreiben unter den 7815 Denkfabriken der Welt zu veranstalten mit der Aufgabenstellung „Entwickeln Sie ein Verfahren zur gewaltlosen Lösung internationaler Konflikte, welches so überzeugend ist, dass die Generalversammlung der Vereinten Nationen es in einem internationalen Vertrag als künftigen „Ersatz für den Krieg“ akzeptiert!

Die UN – Generalversammlung wird früher oder später nicht umhin können, sich mit der Frage zu befassen, ob Sie die zwei Billionen Dollar, die ihre Mitglieder – vor allem die USA – jährlich für den Krieg ausgeben, nicht für die Umsetzung des Klimavertrages ausgeben muss, wenn sie das Ziel dieses Vertrages erreichen will. Die Frage, welche die Weltgeschichte an die Menschheit stellen wird, wird lauten: „Wofür wollt ihr künftig euer Geld ausgeben, für den Krieg oder für das Klima?“

Meine Dame, meine Herren, bereiten Sie sich darauf vor, Ihren Wählern diese Frage zu beantworten!

Mit freundlichen Grüßen

Otfried Schrot

Oberstleutnant a.D.

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Otfried Schrot

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