Der schleichende Selbstmord der Menschheit - QR Code Friendly

Einkaufstüten, Wasserflaschen, Styropor, Mikropartikel - allein an der Oberfläche des Mittelmeers treiben laut einer aktuellen Studie rund 3760 Tonnen Plastik. Anhand eines neuen Berechnungsmodells haben die Wissenschaftler ermittelt, dass jährlich rund 17 600 Tonnen Plastik im Mittelmeer landen. Davon schwimmen 3760 Tonnen an der Oberfläche, rund 2800 Tonnen sinken auf den Meeresboden, der große Rest wird an Stränden angespült. Weltweit schwimmen den Forschern zufolge nach Schätzungen mehr als 250 000 Tonnen Plastikmüll auf den Ozeanen. Auf der festen Erdoberfläche dürfte es nicht anders aussehen.

Fazit: Schnelles Handeln zur Erhaltung des Lebensraumes für demnächst zehn Milliarden Menschen ist geboten!

In der UNO befinden sich z. Zt. 193 Staaten, von denen die wichtigsten in höherem Maße damit beschäftigt sind, gegeneinander zu intrigieren als miteinander zu kooperieren. Zur Krönung der Planung des Selbstmordes der Menschheit werden von neun Staaten 13080 Atomsprengköpfe sorgfältig aufbewahrt für einen oder mehrere in der Zukunft der Menschheit auf der Bühne der Geschichte erscheinende Irrsinnige, die den Zündfunken auslösen, mit welchem das Menschengeschlecht und sein Lebensraum ausgelöscht werden. So sieht´s aus!

Das 1945 entstandene UNO – System wird uns nicht retten. Wir benötigen ein oberhalb der UNO – Ebene angesiedeltes Umweltparlament und eine oberhalb desselben installierte Umweltregierung, der wir Mittel , Befugnisse und Vollmachten übertragen, die erforderlich sind, um die Menschheit und ihren Lebensraum zu retten! Die Weltherrschaftsträume Chinas, Russlands und der USA sind zweitrangig!

Bürger der Welt, die Rettung unseres Lebensraumes muss zum Abschluss kommen, bevor die Weltmeere so mit Plastikmüll verstopft sind, dass „kein Fisch mehr durchkommt“. Dann können die Fischrestaurants „dicht machen“! Und wir Menschlein auch!

Otfried Schrot

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