Was amerikanische Nachrichtendienste so alles erzählen - QR Code Friendly

Wenn die USA einen Krieg wollen, dann finden Sie immer einen Grund, der denjenigen belastet, den sie angreifen wollen.

1.)Tonkin – Zwischenfall Der Vorwand für den Eintritt der USA in den Vietnam – Krieg war der sogenannte Tonkin – Zwischenfall am 4. August 1964. Der Torpedo – Angriff der Vietcong auf amerikanische Kriegsschiffe war frei erfunden. Die Memoiren des ehemaligen Verteidigungsministers McNamara belegen, dass die US-Regierung die Vorfälle durch bewusste Falschdarstellung zur Durchsetzung ihres seit 1963 geplanten direkten Kriegseintritts benutzte.(Tonkin-Zwischenfall – Wikipedia(Gefallene US – Soldaten im Vietnam – Krieg 1961 – 1975 : 58 000)

2.)Massenvernichtungswaffen Saddam Husseins

Die USA hatten ihren Angriff auf den Irak im März 2003 unter anderem damit begründet, dass der später hingerichtete Diktator Saddam Hussein angeblich Massenvernichtungswaffen herstelle. Die UN-Inspekteure hatten vor dem Beginn des Irakkrieges mehrfach erklärt, dass sie keine Massenvernichtungswaffen gefunden hätten. Ein Untersuchungsausschuss des US-Senats kam in einem im Juli 2004 vorgelegten Bericht zu dem Schluss, dass die Rechtfertigung für den Krieg gegen den Irak auf falschen und ungedeckten Analysen des Geheimdienstes beruhte.(Irakkrieg 2003 – 2020: Gefallene US – Soldaten: 4600,                           Gefallene Iraker: 220 000)                                            Zivile Todesopfer im Irakkrieg bis 2021 | Statista)

3.)Berliner Kurier, 30.11.:

Nato ist nervösRussischer Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine. Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba nennt die Zahl von 115.000 Soldaten auf russischem Gebiet an der gemeinsamen Grenze.

Frage des Verfassers dieser Zeilen: aus welcher Quelle stammt diese Information?

Haben westliche Nachrichtendienste erneut auf Weisung des US – Präsidenten eine „frisierte“ Nachricht in die Welt gesetzt, die zu den derzeitigen Plänen des amtierenden amerikanischen Präsidenten passt?

Wer zweimal gelogen hat, dem glaubt man nicht mehr so ohne weiteres.

Joe Biden möge bei der Umsetzung seiner (eventuellen) Pläne bedenken, dass Weihnachten vor der Tür steht.

Otfried Schrot

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Autor: Otfried Schrot

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