Was der Heilige Vater der Welt verkünden könnte - QR Code Friendly

Ihr vom rechten Wege abgekommene Schafherde des Herrn, wenn ihr fortfahrt, den Weg des Krieges zu beschreiten, dann werden binnen Kurzem nur noch heimatlose Flüchtlingsströme über einen von einem Atomkrieg verstrahlten Planeten irren, die sich von einer zertrümmerten Stadt zur nächsten bewegen, auf der vergeblichen Suche nach Nahrung, Unterkunft und ärztlicher Versorgung und, dem Tode geweiht, langsam aber sicher und qualvoll zugrunde gehen. Den Aktionären der Kriegsindustrie werden ihre vollen Bankkonten dann nichts mehr nützen, weil es nichts zum Kaufen mehr gibt. Fangt an, bevor es zu spät ist, die folgenden eindringlichen Mahnungen Gottes zu befolgen;

1.)Verzichtet im Umgang miteinander auf Hass erzeugendes Vokabular, denn damit beginnt jeder Krieg!

2.)Schafft euch mit Hilfe einer oder mehrerer der 6000 Denkfabriken, die ihr auf eurem Planeten beherbergt, ein völkerrechtlich verbindliches gewaltloses Verfahren zur Lösung von Konflikten, damit ihr das Antlitz der Mutter Erde, der ihr alle euer Leben verdankt, nicht noch weiter entstellt, und entfernt die „Methode Krieg“ vollständig aus euren Umgangsformen!

3.)Wählt eure politischen Führer sorgfältiger aus, damit niemand dazwischen ist, der euch in den Abgrund führt. Bedenkt dabei, dass die Welt Persönlichkeiten braucht, die Brücken bauen und keine Mauern!

4.)Verwendet das Geld, über dass ihr durch den Verzicht auf die „Methode Krieg“ verfügen könnt, für die Erhaltung der Bewohnbarkeit des Planeten Erde und die Erhaltung der Genießbarkeit eurer Nahrung! Befreit die Gewässer der Erde vom Plastikmüll, damit die Fische, die im Meere schwimmen, nicht durch den Verzehr von Plastikmüll für die euch nachfolgenden Generationen ungenießbar werden!

5.)Rüstet die Fließbänder der Rüstungsindustrie um für die Produktion von Gütern aller Art, welche die Menschen in und nach Katastrophen aller Art benötigen, um zu überleben!

6.)Ersetzt eure abschreckende Außenpolitik durch vertrauensbildende Außenpolitik!

7.)Ersetzt im Interesse des Überlebens der Menschheit die Rivalität und die Konfrontation durch globale Solidarität!

8.)Schafft euch eine Weltordnung, in der geschütztes und durchgesetztes Recht immer die Oberhand behält über die Gewalt!

9.)Zerstört euren schönen Planeten nicht mit Hass, sondern pflegt ihn mit Liebe!

Otfried Schrot

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Otfried Schrot
Autor: Otfried Schrot

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Kommentare  
# Schöne Worte ...Dieter Heußner 2022-04-06 13:49
> Wählt eure politischen Führer sorgfältiger aus,
> damit niemand dazwischen ist, der euch in den
> Abgrund führt. Bedenkt dabei, dass die Welt
> Persönlichkeiten braucht, die Brücken bauen und keine Mauern!

Diese Forderung sollte jeder Bürger beherzigen, wenn er zu einer Wahl (Landtag / Bundestag) aufgerufen wird. Was jedoch sind die Kriterien für "sorgfältiger"?

Und "sorgfältiger" ist nicht unbedingt "sorgfältig".

Ich befürchte, die Mehrheit der Einfältigen im Land bestimmt die Regierung. Da nutzt die Sorgfalt Einzelner nicht viel.

Ihre schönen Worte sind nicht verkehrt. Helfen sie der Welt?
# Kreuzüge usw.Dieter Heußner 2022-04-06 15:09
Die katholische Kirche rief vor etlichen Jahrhunderten zu Kreuzzügen ("heilige Kriege") auf. Vergaßen Sie diese Kriege, die im Nahen Osten viel Leid der dortigen Bevölkerung brachten?
Was wohl Ihr "heiliger" Vater dazu sagen würde?

Und die Missbräuche, d.h. die sexuellen Übergriffe katholischer Geistlicher auf Kinder und Jugendliche?
Was wohl Ihr "heiliger" Vater dazu sagen würde?

Sie stellen Ihren "heiligen" Vater als eine Autorität dar; in Ihren Augen ist er das vielleicht. Objektiv gesehen ist eine Autorität jemand, der sich von keiner Partei beeinflussen lässt und Gerechtigkeit gegenüber jedem Menschen walten lässt.

Ich erinnere mich an meine Schulzeit, wo protestantische Schüler weniger gelitten waren als katholische. Wie war das noch mal mit der Gerechtigkeit?

Ich halte Franziskus' Versuche zur Belegung von Konflikten für anerkennenswert. Ob er jedoch als Vermittler auf allen Seiten Glaubwürdigkeit genießt, bezweifle ich.

Angeblich beabsichtigt er, eine blau-gelbe Zipfelmütze aufzusetzen und nach Kiew zu reisen. Willkommen in der Selenskyj-Seifenoper! Wie kann man sich selbst so erniedrigen und sich im Informationskrieg missbrauchen lassen?

Zum Schluss führe ich ein Wort Jesu an (Matth. 23, 9): Niemand von euch soll sich "Vater" nennen bzw. nennen lassen.

Warum lässt er sich "Vater" nennen bzw. "Papst" (das Wort leitet sich vom italienischen Wort "papa" für "Vater" ab)?

Wie war das noch mal mit der (Miss-)Achtung der Lehre Christi? Oder soll man in diesem Zusammenhang von "Leere" schreiben?

Viele Fragen! Haben Sie überzeugende Antworten dazu?

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