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Die russische Verfassung hat die Dauer der Amtszeit Putins bis 2036 festgelegt.

Ein Immunitätsgesetz sichert ihm zudem eine lebenslange Freiheit von Strafverfolgung zu. Mit einer derartigen juristischen Absicherung im Rücken kann er seinen Hass, seine Herrschsucht und seine Willkür nach Herzenslust ausleben.

NATO – Generalsekretär Stoltenberg hat die Welt auf die Möglichkeit hingewiesen, dass der Krieg in der Ukraine noch jahrelang dauern kann.

Wir haben uns ohnmächtig ansehen müssen, was die russischen Truppen seit dem Einmarsch in die Ukraine am 24. Februar angerichtet haben. Das ist nunmehr knapp 50 Tage her. Es stehen uns also noch 14 Jahre mit Putin bevor – 14 Jahre mit „herzerfrischenden“ Morgennachrichten im Radio! Wenn Putin noch 14 Jahre so weiter macht wie in den ersten 50 Tagen, steht auf dieser dann gar nicht mehr schönen Welt „kein Stein mehr auf dem anderen“!

Die NATO wird nicht umhin können – wenn sie nicht zusehen will, wie Putin die Welt in eine „Handvoll Staub“ verwandelt – früher oder später darüber nachzudenken, ob, wie und wann sie aus der im Nordatlantikvertrag beschlossenen Defensive mit einer dem Tollwütigen überlegenen Strategie herauskommen und ihm das Handwerk legen will, und zwar ohne – das ist das Problem – dabei einen Atomkrieg auszulösen.

Otfried Schrot

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Autor: Otfried Schrot

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Kommentare  
# WladimirDieter Heußner 2022-04-09 16:39
Die wörtliche Übersetzung des russischen Vornamens "Wladimir" bedeutet "Beherrsche die Welt". Wie jeder halbwegs des Denkens fähige Mensch erkennen kann, ist Putin weit davon entfernt, seinem Vornamen alle Ehre zukommen zu lassen. Er beherrscht Russland und derzeit einen Teil der Ukraine, nicht aber die ganze Welt.

Er wird auch nie die ganze Welt beherrschen können, dazu fehlt Russland die erforderliche Logistik und vor allem das erforderliche Kleingeld. Ob er sich das Geld - wie Supermann Lindner - "aus der Zukunft holt", ist nicht sicher. Immerhin ist Putin ein Realist und kein Schönredner und gehört auch nicht der berühmten Arschgeigenpartei an.

Laut lachen musste ich über Ihre Einschätzung der NATO als Defensivbündnis. Als Oberstleutnant a.D. sollten Sie soviel Bodenhaftung mitbringen um zu wissen, was die NATO offensiv leistete:
1. Bombardierung Novisads ("Neuer Garten" und Belgrads ("Weiße Stadt")
2. Bombardierung Libyens (keine Staatlichkeit mehr, zweigeteilt, Bürgerkrieg, Gaddafi weg, der die Migrantenströme von Europa fernhielt).

Es wäre besser, wenn die europäischen Staaten sich entschlössen, ihre Verteidigung selbst in die Hand zu nehmen, und zwar ohne eine von den USA getriebene NATO. Die USA verfolgen ihre, nicht aber die europäischen geschweige denn unsere Interessen. Nur geistige Tiefflieger wollen das nicht erkennen.

Hätte man die berechtigten Forderungen Russlands nach sicheren Grenzen ernst genommen, hätte man den Krieg in der Ukraine verhindern können. Welches NATO-Land war dagegen?

Ach ja, der Vorname "Olaf" bedeutet: "Nachfahre eines Ur-Ahns". Fragt sich nur, welcher berühmte Ur-Ahn gemeint ist. Etwa Karl der Große, auf den Armin Laschet während des Wahlkampfs 2021 seinen Stammbaum zurückführen wollte?
# Wladimir (2)Dieter Heußner 2022-04-09 17:06
Der von Ihnen kritisierten Straffreiheit Putins stelle ich gegenüber: Die Kriegsverbrecher George W. Bush und Cheney (Irak-Krieg) bleiben nach US-Recht straffrei.

Der damalige Verteidigungsminister Donald Rumsfield ist inzwischen gestorben. Auf welcher Ebene der von Dante in seiner "Göttlichen Komödie" beschriebene Hölle befindet sich Rumsfield?

Interessanterweise schweigen Sie zu den US-amerikanischen Kriegsverbrechen. Warum?
Stehen Sie auf der Gehaltsliste einer US-amerikanischen Organisation?

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