Wie es nach dem Tode Putins weitergehen sollte - QR Code Friendly

WELT/INTERNET:US-Außenminister Antony Blinken und Verteidigungsminister Lloyd Austin haben nach ihrem Treffen mit Präsident Wolodymyr Selenskyj weitere Militärhilfe für die Ukraine angekündigt. Die USA würden mehr als 300 Millionen Dollar (277 Millionen Euro) an ausländischer Militärfinanzierung zur Verfügung stellen und Munition im Wert von 165 Millionen Dollar verkaufen, teilten die US-Minister mit.

KOMMENTAR: Nach dem Tode Putins werden die USA Summen in dieser Höhe hoffentlich für die Umsetzung des Klimavertrages und für die Reinigung der Weltmeere vom Plastikmüll zu Verfügung stellen, damit unsere Kinder und Enkel nicht an vergiftetem Fisch sterben müssen!

Otfried Schrot


Weitere Artikel
Otfried Schrot
Autor: Otfried Schrot

Bewerten, Kommentieren und Teilen in sozialen Netzwerken und in der Bürgerredaktion:
Kommentare  
# Sie sind Optimist?Dieter Heußner 2022-04-25 14:33
Putin wurde im Oktober 1952 geboren. Er wird heuer also 70 Jahre alt. Vielleicht lebt er noch 20 Jahre und regiert die nächsten 10 Jahre im Kreml.

Selbst wenn Putin jetzt abgelöst würde (wie auch immer), werden seine Nachfolger seine Politik fortsetzen, evtl. nur Details ändern. Deren Ziel ist die Sicherung der (West-)Grenze und ein neutraler Pufferstaat (direkt vor dieser Grenze).

Die verantwortlichen PolitikerInnen des Westens sollten einfach nur die russische Seele verstehen. Dieses Verständnis bedeutet keinen Kniefall vor Russland und auch keine Arschkriecherei, so wie dies von unserer Politprominenz jahrelang gegenüber dem transaltlantischen "Bruder" geübt wird.

Zu Ihrem Optimismus über US-amerikanische Fürsorge für unseren Planeten:
Wahrscheinlich geht eher das berühmte Kamel durchs Nadelöhr als dass die USA sich tatkräftig um unseren Planeten kümmern.

Zurück zu den Russen und deren Wunsch nach sicheren Grenzen: Russland bot nach dem Ende des 2. Weltkriegs Österreich den Abzug aller russischen Truppen an, wenn Österreich neutral würde. Österreich wurde neutral.

Die russische Führung bot Deutschland ebenfalls die Wiederherstellung des Landes in den Grenzen von 1937 und den Abzug aller russischen Truppen an, sofern Deutschland sich zur strikten Neutralität verpflichtete.

Konrad Adenauer, ein US-Vasall und nach Egon Bahr inoffizieller Mitarbeiter der CIA tat, was der große "Bruder" vorschrieb. Derselbe Adenauer weinte große Krokodilstränen auf den Treffen der Landsmannschaften (Sudetenland, Ostpreußen, Schlesien) über die "bösen" Russen. Welche Heuchelei dieses Vorzeige-Christen.

Ach ja, der Zweck der NATO: "to keep the Russians out, the Americans in, and the Germans down".

Noch Fragen?

Um diesen Artikel hier in der Bürgerredaktion zu kommentieren, bitte anmelden.

Wie es nach dem Tode Putins weitergehen sollte
Durchschnitt 5 von 5 bei 1 Bewertungen

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv