Überall korrupter Hirnriss (4x gedruckt) - QR Code Friendly
Frankfurter Neue Presse, Taunus Zeitung, Nassauische Neue Presse und Höchster Kreisblatt vom 11.12.2013, laut genios.de, Weiteres nicht bekannt
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Korruption in diesem Lande ist der Mode unterworfen, nicht der Verfolgung von Kriminalität ohne Ansehen der Person.
Und die Täter dabei sind nicht nur die korrupten Seilschaften, sondern auch die Staatsanwaltschaften.
Mag sein, dass Altbundespräsident Wulff unschuldig ist. Dass da der eine Freund dem anderen mal "ausgeholfen" hat. Da knallt die Staatsanwaltschaft rein, als müsste der Teufel ausgetrieben werden.
Beim Fall Hoeneß dagegen, bei den vollständig offensichtlich ist, dass Adidas nicht ohne Grund mal ein paar Millionen überweist, wird nur wegen Steuerhinterziehung ermittelt.
Kein Staatsanwalt findet sich, der diesen klaren Anfangsverdacht aufnimmt und wegen Korruption ermittelt.
Da spielen Staatsanwaltschaft, Presse, Politik und die Mitglieder des FC Bayern zusammen. Sie verharmlosen diesen Vorgang als "Spielgeld" (SZ), als einmalige Entgleisung und erblöden sich nicht, die Frage ob er denn seinen Aufsichtsratsjob niederlegen sollte, damit abzulehnen, dass der FC Bayern doch ein privater Verein sei.
Wenn Korruption, ihr Irren, nur dann verfolgt wird, weil es damals Mode war den Bundespräsidenten abzuschießen, nicht aber weil es Mode ist die Siegesserie des FC Bayern nicht zu belasten und Gutmenschen laufen zu lassen, sind all die schweigenden Staatsanwälte keinen Deut besser als der übelste Hooligan.
Der Rechtsstaat wird so ein staatsanwaltschaftlicher Modeblödsinn.
Mit dem Ergebnis, dass Herr Hoeneß im Verein und nicht vor der Kneipe,
wie die bösen Raucher, betrügen kann.
Überall korrupter Hirnriss.
 
Michael Maresch

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Kommentare

# Alois Sepp 2013-12-13 08:52
Und da haben unsere "Politiker" früher mit dem Finger auf andere Staaten gezeigt, in denen Korruption offensichtlich war. Bei uns ist sie inzwischen an der "Tagesordnung".

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