Gurlitts Stinkbombe ( 2x gedruckt) - QR Code Friendly
Hamburger Morgenpost und Berliner Kurier, laut Genios.de vom 09.05.2014, mehr INFO nicht bekannt
---------------------------
Das Gurlitt Erbe an ein Berner Kunstmuseum riecht so übel wie die vielen vielen Milliarden, die widerliche Diktatoren, Nazischergen und Steuerbetrüger in den letzten 65 Jahren in die Schweiz gekarrt haben.
Durch Amerika gezwungen, arbeitet die Schweiz gerade an einem Deodorant, um, wenigstens nach außen, nicht mehr gar so zu stinken. Da wirkt dieser Gurlitt mit seinen Nazibildern wie eine Stinkbombe, die all das zunichte macht.
Und doch ist dieses Testament auch eine Chance: Ohne es, müssten aufwändig Erben gesucht werden, die Bilder auf sie aufgeteilt werden und jeder dieser Erben hätte dann wieder einzeln zu entscheiden, was mit seinem Erbe geschieht. So aber bleibt die Sammlung erst mal zusammen.
Das Berner Kunstmuseum hat dadurch die einmalige Möglichkeit, den schwarzen Peter anzunehmen, damit die Sammlung zusammen bleibt, und ihn dann sofort und geruchsneutral an den deutschen Staat zu verschenken.
So wäre diese Jauchegrube ausgepumpt und es gäbe Zeit. Zeit, um, unabhängig davon was dieser alte Mann wollte, ehrliche und öffentliche Restitution zu betreiben.

Michael Maresch

Bewerten, Kommentieren und Teilen in sozialen Netzwerken und in der Bürgerredaktion:

Um diesen Artikel hier in der Bürgerredaktion zu kommentieren, bitte anmelden.

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
(Durchschnittliche Bewertung 0 bei Bewertung(en))