EU - Orden für Giovanni di Lorenzo (18x gedruckt) - QR Code Friendly
16 Zeitungen der HNA Gruppe laut pressdisplay.com. Mehr Info nicht bekannt
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Hamburger Morgenpost laut Genios.de. Mehr Info nicht bekannt

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Giovanni di Lorenzo geht mal hier, mal da wählen, die Mächtigen grummeln "Wahlfälschung nach § 107a StGB" und sehen ihn schon neben Uli Hoeneß braten.

Diese "Straftat" aber, legt den Finger auf eine der vielen offenen Wunden der EU: wir wählen national mit überregionaler Wirkung. Das verstehe wer will. Wählen durch die Blume.

Giovanni di Lorenzo hat nicht drüber nachgedacht und hat unterbewusst nichts anderes ausgedrückt als dass er beide Länder seiner Eltern liebt und sich ihnen zugehörig fühlt. Dafür beneide ich ihn. Ist er doch von Geburt schon ein besserer Europäer als all das rechte Gesocks das die letzte Wahl in ganz Europa prägte.
Sein Verhalten zeigt, dass die EU, nicht er, ein Identitätsproblem hat. Dass sie, die EU, uns bei den Wahlen alle zu Nationalisten stempelt, die dann in Brüssel zu Europäern mutieren sollen.
So geht das nicht. Das ist, als würden wir die Landräte regional wählen, die dann den Bundestag bestimmen.
Freie, grenzübergreifende Wahlen, das steht zwischen den Zeilen der di Lorenzo-Tat, müssen her.
Und für das Unterbewusstsein des Giovanni di ein europäischer Orden.
Nicht Landsberg.

Michael Maresch

TAZ Berlin vom 28.05.2014, Leserbriefseite, Titel: "Di Lorenzo entschuldigt sich"
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Giovanni di Lorenzo geht mal hier, mal da wählen, die Mächtigen grummeln "Wahlfälschung nach Paragraf 107 a StGB" und sehen ihn schon neben Uli Hoeneß braten. Diese "Straftat" legt den Finger auf eine der vielen offenen Wunden der EU: Wir wählen national mit überregionaler Wirkung.

Giovanni di Lorenzo hat nicht drüber nachgedacht und hat unterbewusst nichts anderes ausgedrückt, als dass er beide Länder seiner Eltern liebt und sich ihnen zugehörig fühlt. Sein Verhalten zeigt, dass die EU, nicht er, ein Identitätsproblem hat. Dass sie, die EU, uns bei den Wahlen alle zu Nationalisten stempelt, die dann in Brüssel zu Europäern mutieren sollen. So geht das nicht. Das ist, als würden wir die Landräte regional wählen, die dann den Bundestag bestimmen.

Freie, grenzübergreifende Wahlen, das steht zwischen den Zeilen der Di-Lorenzo-Tat, müssen her. MICHAEL MARESCH, München


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