Schatten im Hirn - QR Code Friendly
Die Zocker besetzen wirklich jedes gesetzliche, jedes gesellschaftliche und jedes sonstige Loch. Jedes.
Die wenigen Pädophilen haben wir einigermaßen zurückgedrängt, indem wir sie einfach als krank bezeichnen und behandeln.
Für die Banker, die sonstigen Geldzocker, für die politische und/oder sexuelle Gewaltgilde, für alle sonstigen Machtkotzer, reichen unsere Krankenhäuser nicht.
Krank sind sie trotzdem. Alle. Die Welt ist eine Isolierstation. Ein Irrenhaus.
Den einen ächten wir, weil er Babyfotos runterholt, die anderen lassen wir 50 graue Schatten auf ihr Unwesen werfen. Und bewerben es öffentlich rechtlich. Mit unseren Fernsehgebühren.
Wir sagen zwar nicht mehr Neger, aber am afrikanischen Tod ändert das nichts.
Weil ich keine Frau bin, traue ich mich, wegen der grassierenden Gendergier, schon gar nicht mehr, was über Frauen in diesem blödsinnigen, aber offensichtlichen Zusammenhang zu sagen.
Und, und, und...
Langsam werden wir alle krank. Seit den Rauchverboten und der Globalisierung haben wir die Schatten nicht mehr auf der Lunge, sondern im Hirn. Ein Schatten im Hirn, der sich nur noch damit beschäftigt, wie weit man jemanden, gern auch ein ganzes Volk, innen und außen ausziehen kann. Um seine Kleidung, seine Nahrung, seine Werte, seine Vorlieben, sein Ich, zum eigenen Vorteil nutzen zu können.
Diese Gier scheint ansteckend zu sein. Ein nichtviraler, aber allgegenwärtiger Virus.
Politisch vollständig korrekt.
Aber asozial.
Nous sommes malade.
 
Michael Maresch
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Autor: Michael Maresch

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