Brief an die TAZ - QR Code Friendly

Hallo,

Sie haben, vielen Dank dafür, in der Ausgabe 22./23.09.12, einen Brief von mir gedruckt. (Sonderregelungen gibt es nicht) Unser Mitglied, Herr Roland Klose, hat mich darauf aufmerksam gemacht und ich habe mir daraufhin die TAZ gekauft.

Ich bin beeindruckt. So in etwa geht Zeitung wie ich sie mir vorstelle.

Erlauben Sie mir daher zwei Hinweise zu Ihrem LESERINNENZENTRUM.

1. Ich rate Ihnen dringend Ihre Briefe aus der taz.de optisch von den Leserbriefen abzugrenzen.

Während Leserbriefe verantwortete, unterschriebene Meinung sind, also das was von einer seriösen Zeitung erwartet wird, ist anonymes Netzgequassel, unabhängig vom Inhalt, eben nur Netzgequassel, das man im Internet sucht und z.B. auf der taz.de auch findet. Irgendwie setzt die optische Gleichsetzung in der gedruckten Zeitung daher die Leserbriefschreiber herunter.

Die räumliche Trennung ist leicht zu realisieren. Ich meine, das sind sie den Menschen, die vollständig hinter ihrer Meinung stehen, auch schuldig.

2.

Um diesen zweiten Vorschlag einzuordnen, erlauben Sie mir uns kurz vorzustellen: Die Bürgerredaktion.de ist ein Leserbriefblog, den es sei 5 Monaten gibt. Seit drei Monaten sind wir drei Mitglieder. Mitglied kann nur werden, wer mindestens 200 gedruckte Briefe nachweist.

Die Seite ist technisch noch nicht ganz fertig (die Kategorieeneinordnung aus dem Frontend für die Autoren funktioniert noch nicht) und ich habe sie daher bisher bedeckt gehalten.

Nachdem sich dafür aber nun eine Lösung abzeichnet, schlage ich Ihnen, als erster Zeitung, einen Deal vor:

Sie eröffnen in Ihrem LeserInnenzentrum eine Rubrik "Diese Woche neu in der Bürgerredaktion.de" (die Inhalte liefern wir) und wir übernehmen dafür an prominenter Stelle Ihr Logo. Eine Win-Win Situation, die vollständig frei bleiben kann und von jedem sofort auch wieder beendet werden kann.

Die Qualitätstatsache, dass jeder der Autoren der Bürgerredaktion viele hunderte Male in namhaften Zeitungen gedruckt wurde, sollte Ihnen diesen Deal ermöglichen.

Mit freundlichen Grüßen

 

Michael Maresch

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Autor: Michael Maresch

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Kommentare

# Alois Sepp 2012-09-24 20:43
Da bin ich auf die Reaktion der taz neugierig.
# Michael Maresch 2012-09-24 21:23
ich auch

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