Familienunrecht (3x gedruckt) - QR Code Friendly
AZ vom 16.06.2015, Seite 20, Titel "Nur mit Kindern", Hamburger Morgenpost vom 16.06.2015 und Frankfurter Rundschau vom 18.06.2015  laut Genios.de. Mehr INFO nicht bekannt
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Ich beantrage das Familienrecht so zu verändern, dass die rechtlichen Folgen (Erbrecht, Steuerrecht usw.), die bisher der Ehe zugeordnet werden, nur noch der oder den Personen gewährt werden, die oder der, egal auf welche Weise, Kinder haben.
Gerne kann das reine Treuegelöbnis weiter "Ehe" genannt werden. Rechtliche Folgen aber erst bei Kindern.
Bei einer solchen Regelung wäre jede familienrechtliche Diskriminierung sowohl der Schwulen, als auch der heutigen Ehen mit Kindern im Vergleich zu den Ehen ohne Kinder, beendet.
Wer nicht unauflöslich mit mindestens einem Kind verbunden ist, braucht kein Zwangserbrecht. Der kann das testamentarisch lösen. Vor allem braucht er keine steuerliche Bevorteilung nach einer reinen Willensäußerung - dem Eheversprechen, dessen Last dann die Familien mit Kindern mittel- und langfristig zu tragen haben. Solche Paare sollten, um die Jungen und die Familien zu entlasten, eher mehr Steuer zahlen.
Dieser Vorschlag ist so einfach und gegenüber Jedermann gerecht, dass ihn, darüber bin ich mir im Klaren, niemand verstehen wollen wird.
Schließlich profitiert sogar die Kanzlerin von diesem ungerechten Splittingtarif und die Familien mit Kindern blechen dafür.

Michael Maresch
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Autor: Michael Maresch

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