Beschneidungsgesetz - QR Code Friendly

Wer fünf mal mit dem Vorschlaghammer auf eine Tomate schlägt, macht sie nicht breiter als die nach dem ersten Schlag eh schon war.

Die Tomate "Beschneidung" hat inzwischen jeden Vorschlaghammer aus jedem Lager dieses Landes zu spüren bekommen. Sie ist längst rot tropfender Tomatenbrei. Das ändert auch der neueste und größte aller Hämmer, ein Gesetz, nicht: Die Diskussion ist eröffnet, die "Tomate Beschneidung" wird nie mehr wie sie mal war: die "Wenn Recht zu Unrecht..." - Kämpen wetzen schon pflichtgemäß die Messer..

In diesem aufgeheizten Stadium der Diskussion also, ist das Gesetz eindeutig zu früh und das macht es für die Sache und wahltaktisch blöd: es treibt die Wähler an die Ränder.

Irgendwann, in ferner Zukunft, werden wir in diesem demokratischen Prozess entscheiden, was wir, alle gemeinsam, Christen, Juden, Muslims und einfache Demokraten, mit dem aus der Polarisierung der Werwölfe entstandenen Brei demokratisch machen wollen. Irgendwann nach einem Reifeprozess der Einsicht, zu dem das Gesetz jetzt nur einen kleinen Beitrag, nicht aber Rechts- und Gerechtigkeitsfrieden in den Köpfen liefert.

Ketchup wird's dann wohl werden. Eine Mischung. Zeitgemäß und Fast Food geeignet.

Michael Maresch


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Kommentare

# Alois Sepp 2012-10-11 15:09
Das ominöse Beschneidungsgesetz bringt gar nichts, außer, bestenfalls Fassungslosigkeit. Der Deutsche ist zu blöd, sein eigenes Land zu schützen. Der Deutsche vergibt seine eigene Kultur scheibchenweise an Fremde, lässt sich von jedem in seine inneren Angelegenheiten dreinreden. Aber wehe, wenn ein Deutscher den Mund aufmacht, dann ist großes Geschrei an der Tagesordnung!

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