Flüchtlinge: gordischer Knoten für Europa - QR Code Friendly
Der Stand der Dinge ist, dass da das ganze syrische Volk vor seinem Diktator fliehen muss.
Ein Volk, das nur bedingt in unseren Kulturkreis passt, was zur Folge hat, dass in der Völkergruppe EU solche Ängste entstehen, dass Europa zu zerspringen droht.
Alle Versuche, dieses Problem mit den bisher existenten Rechtsnormen zu lösen, haben Grenzen, die von der Menge der Flüchtlinge sichtbar gemacht werden. Grenzen, die wir mit Schengen schon überwunden geglaubt haben. Je mehr Flüchtlinge kommen, desto höher werden die Mauern um das Land oder die Länder, die sie aufnehmen, weil die Völker um sie herum, die eine Aufnahme verweigern, Mauern bauen.
Eine zahlenmäßige Begrenzung der Aufnahme ist weder aus humanitären Gründen noch deshalb möglich, weil das gleichzeitig auch eine Einladung bis zu dieser Grenze wäre.
Wir befinden uns also in einem Teufelskreis, der vorstellbar, sagen wir bei 5 Millionen Flüchtlingen, Gott möge es verhindern, bei uns oder irgendwo in Europa in einen Bürgerkrieg enden könnte.
 
Alexander der Große hat den gordischen Knoten mit dem Schwert durchschlagen. Und genau da liegt die Lösung des Problems, die niemand sieht oder sehen will:
 
Menschen zwischen 18 und 30, die aus einem Kriegsgebiet nach Europa fliehen, müssen in Europa wehrpflichtig sein.
 
Damit sind alle Probleme gelöst:
 
Wir bilden Sie aus

  • die jungen Männer und Frauen können, nein müssen, in der Armee Sprachen lernen und erhalten staatsbürgerkundlichen Unterricht.
    Damit ist die Integration der wichtigsten Altersgruppe, die sonst schwierig ist, planbar und durchsetzbar.
  • Alle werden zu Soldaten, also Staatsbürgern in Uniform, ausgebildet.
    Bei der Menge der jungen Syrer, die im Augenblick kommen, wären in kurzer Zeit zwei oder drei Divisionen vorstellbar, die ausschließlich, mit Ausnahme des Generalstabs, aus Syrern bestehen.
  • Die, die den Wehrdienst verweigern, leisten in Europa die gleich lange Zeit Wehrersatzdienst, müssen Sprachen lernen und erhalten staatsbürgerlichen Unterricht.
 
Sie leisten einen Beitrag zur Lösung der Probleme bei sich zuhause
 
  • Auch wenn diese Armeen niemals zu irgendeinem Einsatz kommen, entsteht so eine ganze Generation bestens ausgebildeter demokratischer, mehrsprachiger junger Menschen
  • Kein Diktator dieser Welt wird das überstehen.
    Allein die Vorstellung, dass, wenn er seine Leute zur Flucht zwingt, dann automatisch in Massen Demokraten zurückkommen, wird ihn daran hindern, Vertreibungsgründe zu setzen.
  • Dazu kommt, dass für Europa die Option besteht, diese Armeen auch einzusetzen.
    Das geflohene Volk wird also in die Lage versetzt, sich gegen den Aggressor demokratisch und tatsächlich zu wehren.
  • Im Ergebnis hätte dann selbst Erdogan kein Faustpfand mehr, mi dem er erpressen könnte.
  • Ist der Krieg eines Tages vorbei, kehren jede Menge Demokraten zurück um den Staat wieder aufzubauen.
    Damit steigt die Chance erheblich, dass der Neubeginn ein freies Volk in einem freien Land schafft.
 
Sie leisten einen Beitrag zur Lösung der Probleme auch in und für Europa
 
  • Die Verteilung dieser Bevölkerungsgruppe in Europa wäre kein Problem mehr
    Die jungen Leute werden registriert und erhalten sofort ihren Marschbefehl nach dahin in Europa, wo ihre Einheit stationiert ist.
  • Gegen solche "Flüchtlinge" hätte wohl kein Land irgendwas.
  • Selbst die rechten Szenen in Europa würden sich beruhigen.
  • Damit spielt die Menge der Flüchtlinge oder ihre Religion beinahe keine Rolle mehr.
  • Grenzen oder Zäune wären überflüssig.
  • Flüchtlinge, die im Hinterkopf nur soziale und/oder wirtschaftliche Gründe haben, würden erst gar nicht kommen oder, wenn sie schon da sind, schnell wieder gehen.
  • Die aber, die kommen und hierbleiben, wären automatisch voll integriert.
 
Insgesamt meine ich, wäre das ein böser Schlag gegen alle Diktatoren dieser Welt.
Am wichtigsten daran aber wäre, dass solch eine Lösung der Welt zeigen würde, dass die Demokratie Wege findet sich gegen jede Aggression zu wehren.
 
Das einzige Problem an dieser Lösung ist, dass es in Europa keinen Alexander gibt.
Und schon gar keinen "Großen".
Wen aber stört, dass das eine "militärische" Lösung ist, der bedenke, dass das Problem durch den Missbrauch von Militärischem geschaffen wurde.
Während diese Lösung das Problem mit demokratisch einwandfreiem Militärischen zu lösen versucht.

Michael Maresch
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Autor: Michael Maresch

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Kommentare

# Gordischer KnotenAlois Sepp 2015-11-17 11:02
Das wäre meines Erachtens wirklich eine gute Lösung!

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