Fortsetzung 1:  Im Übrigen meine ich, die Telekom gehöre zerschlagen. - QR Code Friendly
3. Tag
Der Fall nimmt groteske Züge an. Kurz nachdem ich den obigen Artikel in der  Bürgerredaktion veröffentlicht hatte (was, nebenbei, lustig war, weil ich ihn am Handy schreiben mußte. Sie erinnern sich: ich habe kein Internet an den Computern. Mit der Folge, dass ich ihn nur an zwei Zeitungen schicken konnte, weil mein großer Presseverteiler nicht am Handy ist.), rief mich ein Herr aus der Bonner Zentrale der Telekom an und versprach mir, sich um den Fall zu kümmern und mir dann umgehend Bescheid zu geben.
Seitdem warte ich erneut, diesmal ohne Düdeldüt. Immerhin, auch wenn dieser Anruf zur Lösung meines Problems nichts beitrug, habe ich jetzt schon mal einen Rückruf von der Telekom erhalten. Trotzdem: vergessen Sie nicht: meine Existenz steht dabei auf dem Spiel.
Es ist 6.30 Uhr am 3. Tag.
Ich überlege wie ich weiter vorgehe. Soll ich das Düdeldüt wieder aufnehmen? Soll ich das Fernsehen informieren? Soll ich die anderen Mitglieder der Bürgerredaktion bitten, meinen Brief über ihre Presseverteiler zu veröffentlichen? Soll ich den Anbieter wechseln und was hätte das für Folgen?
In einem ähnlichen Fall, vor 15 Jahren, hat mir Herr von Pierer, damals CEO von Siemens, geschrieben, ich sollte ihn informieren, bevor ich es der Presse sage, er würde sich dann darum kümmern. Aber an sich wäre das, was heute in der Presse steht, schon der Schnee von gestern. Das hat sich durch das Internet geändert: die Bürgerredaktion vergisst nichts.
 
So werde ich also der Telekom anbieten, ihr aus meiner leidvollen Erfahrung mit ihr, Gebiete zu benennen, mit Lösungsvorschlägen, wie sie die Kommunikation mit ihren Kunden, mit einfachen Mitteln und billig, verbessern kann. Wie sie der in ganz Deutschland verbreiteten Meinung, die Telekom wäre eine Servicewüste, entgegenwirken kann.
 
Siemens habe ich damals, nach diesem schriftlichen Angebot, beraten. Herr v. Pierer hat sich wirklich gekümmert.
Nur, ich Trottel, habe  das damals kostenlos gemacht.
 
Diesmal werde ich meinem von der Telekom verbratenen Geld kein neues nachwerfen.

Michael Maresch
Weitere Artikel
Michael Maresch

Bewerten, Kommentieren und Teilen in sozialen Netzwerken und in der Bürgerredaktion:

Kommentare

# Fortsetzung 1Alois Sepp 2016-04-07 11:27
Das ist gelinde ausgedrückt ein Saustall, der nicht größer sein kann. Auch ich hatte mit der Telekom so meine Probleme. Es war jedoch nicht so, dass bei mir alles ausfiel, mir der Vertrag gekündigt wurde. Der "Laden" Telekom gehörte schon längst in seine Einzelteile zerlegt, weil vor überstrotzender Marktmacht hier die linke Hand nicht mehr weiß was die rechte tut.

Es fühlt sich keiner mehr zuständig, es fühlt sich keiner mehr für irgendetwas verantwortlich. Vielleicht liegts auch daran, dass auch bei der Telekom nur noch billige Kräfte mit windigen Verträgen beschäftigt werden?

Wundern würde mich das dann nicht mehr, wenn das Verhalten insgesamt so zu wünschen übrig lässt!

Um diesen Artikel hier in der Bürgerredaktion zu kommentieren, bitte anmelden.

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
(Durchschnittliche Bewertung 0 bei Bewertung(en))