Holland: Quittung für Merkel - QR Code Friendly
Es war ein schwerer diplomatischer Fehler der EU, der Ukraine Verhandlungen über eine Assoziierung anzubieten, ohne Russland mit ins Boot zu holen.
An diesem Fehler sind mittlerweile Tausende Menschen gestorben und man kann durchaus vermuten, dass sich Putin gezwungen sah, die Krim zu "annektieren", um Sevastopol und seine Schwarzmeer - Flotte zu erhalten.
Dieser Fehler, von dem man nicht weiß, ob er im Interesse der USA ist und deshalb ganz gezielt erzeugt wurde, um die amerikanische Rüstungslobby zu befriedigen, findet jetzt, in den Niederlanden, seine Grenzen. Was geplant war als Machtdemonstration des Westens gegen den Osten, entpuppt sich als Schwäche einer EU, an der sich die Mehrheit der Bürger innerlich nicht mehr beteiligt.
Zu allen Zeiten hätte Deutschland, sprich Merkel, das verhindern können.  Durch engeren Schulterschluss mit Russland in der Ukrainefrage und engeren Schulterschluss mit den übrigen EU Mitgliedern in der Flüchtlingsfrage, jeweils gepaart mit verbindendem aber stärkerem Widerstand gegen die USA, trotz Wahrung derer Interessen, wäre lange Zeit diplomatisch die Möglichkeit gewesen, die EU, den Frieden und damit Deutschland zu stärken.
Frau Merkel hat alles vergeigt.
Holland stellt dafür nur eine weitere Quittung aus.
Mal sehen, ob sie die nächste Quittung aus England auch noch aussitzen kann.

Michael Maresch
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Autor: Michael Maresch

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