Jennerwein (2x gedruckt) - QR Code Friendly

Frankfurter Rundschau vom 23.05.2016 und Berliner Morgenpost vom 17.05.2016 laut Genios.de- Mehr Info nicht bekannt


Ohne Zweifel hat Bundeskanzler Schröder die SPD zerlegt, indem er ihr, durch die Übernahme von CDU Positionen, insbesondere durch die rigorose Beschneidung von Arbeitnehmer- und Armenrechten, einen großen Teil der Stammwählerschaft entzog. Die Republik rutschte nach rechts.

Die Bundeskanzlerin Merkel zerlegt gerade die CDU/CSU, indem sie, durch die Übernahme von SPD/Grünen Positionen, in der Energie- und Flüchtlingspolitik, die rechte Flanke ungeschützt lässt. Stoppen könnte das nur die CSU, indem sie sich bundesweit verbreitet. Täte sie das, wäre für AfD, aber auch für die SPD, kein Platz mehr. Tut sie es nicht, weil sie dafür nicht die Eier hat, füllt den Platz der CSU, im Bund, die AfD.

Wer bitte, braucht dann, in beiden Fällen, noch die rechte SPD? Auf der linken Flanke, rutscht die SPD unter 10 Prozent, entsteht kein Vakuum: das füllen die Linken und Merkel.

 

Ein wenig erinnern Schröder und Merkel an den Wildschütz Jennerwein: der wird immer noch dafür geliebt, dass er ohne Rücksicht auf sich selbst in fremden Territorium wilderte.

Am Ende wurde der von einem früheren Freund erschossen. Ich hoffe doch, Sie halten sich zurück, Herr Seehofer!

 

 

Michael Maresch


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Kommentare

# JennerweinAlois Sepp 2016-05-12 22:18
Sehr gut ausgedrückt. Hoffentlich dehnt sich die CSU auf Bundesebene aus, dann wird es, unabhängig von Seehofer alleine, selbst für die CDU eine härtere Gangart geben.
# JennerweinOtfried Schrot 2016-05-18 22:30
Ich vertrete schon seit Jahrzehnten die Überzeugung, dass die CSU sich auf ganz Deutschland ausbreiten sollte und die CDU im Gegenzug nach Bayern gehen sollte.Dann würden in Deutschland am "rechten politischen Rand" endlich klare Verhältnisse geschaffen.Es scheint so zu sein, dass sowohl CDU als auch CSU sich vor diesem Schritt fürchten, weil Konservative grundsätzlich Angst vor Veränderungen jeder Art haben.

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