Aufruf zum Flugboykott - QR Code Friendly

In einer Zeit, in der der kleinste Fuhrunternehmer online weiß, wo seine rostigen LKWs gerade rumdüsen, wissen die Milliardenunternehmen Fluggesellschaften nicht, wo genau ihre Luxusliner sind.

Nein, wenn dann mal einer abgeht, dann suchen sie nach zwei Blechschachteln, die 10000 Meter unter der Meeresoberfläche leise vor sich hinpiepsen.

Das ist so beschämend, so von gestern, dass man es tätige, vorsätzliche Beihilfe zur Qual der Angehörigen nennen muss.

 

Ich fordere daher erneut die sofortige Umrüstung aller Flugzeuge auf satellitengestützte, nicht abschaltbare, Real Time, Online Übertragung aller Flugdaten und Stimmaufzeichnungen auf externe Server.

Sofort, habe ich gesagt.

Ansonsten: Flugboykott, solange die Vorstände von Airbus und Boing nach ihren Flugschreibern und Tonbandgeräten schnorcheln.

 

 

Michael Maresch


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Kommentare

# FlugboykottAlois Sepp 2016-05-22 20:43
Ja, von einem Flugboykott merken wir so gar nichts, wenn wir ungefähr alle zwei Minuten landende oder aufsteigende Flugzeuge von unserem Balkon aus sehen können. Den Managern der Fluglinien stört es vermutlich sehr wenig, ob da ein Vogel aus ihrer Flotte verlustig geht. Was kümmert es denn diese Typen, wenn die Angehörigen der verunfallten Maschine in arge Nöte und finanzielle Schwierigkeiten geraten. Der Blechvogel selbst wird ja von der Versicherung wieder finanziert!
Im Zuge der eigentlich möglichen, modernen Technik wäre es sicherlich möglich, die Daten der eisernen Vögel direkt an eine sichere Stelle zu versenden. Ich hörte einen Flugspezialisten im Fernsehen auf die Frage eines Reporters diesbezüglich sagen, dass es sicherlich eine technische Möglichkeit gäbe, die Daten trotz Flugschreiber via Satelit auf externe Server zu transferieren, doch spiele hier der Kostenfaktor eine große Rolle. Es müsste ein zu großer Aufwand getrieben werden, um das zu bewerkstelligen.
Lieber nimmt man die Schnorchelei in den Tiefen eines Meeres in Kauf, so wie es aussieht.

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