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Ob Volksbegehren sinnvoll sind, hin oder her: der Brexit war in erster Linie ein Offenbarungseid der kapitalistisch geprägten Statistik und der ihr angeschlossenen, nein verheirateten, Medien von NTV bis ARD.

Als absehbar war, dass das ein enges Rennen werden würde, haben die Statistiker den Schwanz eingezogen, was die Machtmedien dazu brachte, auf den Ursprung der Statistik zurück zu greifen. Auf die Zockerbuden, auf die Wettbüros.  

Da erfuhr der staunende Zuseher/Leser dann, dass alles gar nicht so schlimm werden würde. Schließlich ständen die Wetten 75:25 für einen Verbleib Britanniens in der EU.

Worauf die Börsen weltweit sich nicht entblödeten dem, mit steigenden Kursen, zu folgen.

Das englische Volk allerdings, ist seinen eigenen Buchmachern nicht gefolgt.

Blöd gelaufen. 

 

Wetten wir darauf, dass die EU in der Folge des Brexit nicht zerbricht. Die Wett - Quoten stehen 10:1. Die Kurven der Statistiker sind vielversprechend. Die Börsen zeigen Zuversicht.

 

Ich vermute deshalb, das wird blöd laufen.

 

 

Michael Maresch

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Autor: Michael Maresch

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Kommentare

# Zockerdorado EUAlois Sepp 2016-06-27 15:47
Ich wette ebenfalls darauf, dass die EU wegen des Britenausstiegs alleine nicht zerbricht. Vermute mal, dass ein Stück des immer wieder zu Gunsten Englands gebackenen Kuchens jetzt bei uns bleibt. Zahlt doch Deutschland immer wieder kräftig in die mitunter sinnlose Politik der EU-Granden.

Wenn die EU sich ernsthafter um die Menschen und weniger um den Krümmungsgrad von Gurken und Bananen, wie auch sonstigem Blödsinn kümmert, könnte es nach diesem Warnschuss aus England ein fruchtbarer Anfang sein.

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