
Daimler Benz ruft 3 Millionen Diesel Kraftfahrzeuge zurück und will dafür 200 Millionen Euro ausgeben.
Das bedeutet, nach Adam Riese, 66,6 Euro pro Fahrzeug.
Für einen solch lächerlichen Betrag können die Werkstätten höchstens unter Knebelungs - Bedingungen die Software austauschen. Irgend ein weitergehender Eingriff ist damit nicht möglich.
Ein flächendeckender Softwareaustausch aber, bedeutet, dass die alte Software fehlerhaft ist. Und so steht zu vermuten, dass die alte Software, analog zu den Vorkommnissen bei VW, betrügerisch ist.
Was also vom Daimler Vorstand als "Vertrauensoffensive" in die Betriebsart Diesel angepriesen wird, scheint mir dann doch ein dreister Versuch der Vertuschung zu sein.
Aufklärung schaut anders aus. So aber wird das "Vertrauen" in die Marke Mercedes Benz eher schwer beschädigt.
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Michael Maresch
