Die Demokratie hat nach dieser Wahl ein strahlendes und ein blaues Auge.

Das blaue hat sie von den kleinen Leuten geschlagen bekommen, von den Abgehängten, von den national denkenden, von den Ängstlichen.

Blaue Augen brauchen Medizin, dann heilen sie.

 

Das strahlende Auge blickt in eine Zukunft in der das Herumschnipseln  am Grundgesetz nicht mehr möglich sein wird. Deshalb strahlt es. Wenn es schläft, träumt es davon, dass, auch bei größten Koalitionsmehrheiten, Grundgesetzänderungen ohne die Zustimmung einer Oppositionspartei nicht möglich sind.

Und dann wacht es auf und strahlt, weil endlich wieder alle miteinander streiten.

Michael Maresch

Bürgerredaktion.de


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