Zerrüttungsprinzip - QR Code Friendly

Ich will hier nicht so tun, als würde ich von Angela Merkel fordern, dass sie basisdemokratische Erwägungen ihrem Machterhalt vorziehen müsse. Nein. Aber von ihrer Partei, der CDU, fordere ich schon, dass sie Verantwortung übernimmt für das Chaos, in das ihre hündische Vasallentreue  zu Merkel Deutschland gestürzt hat.

Über die Wahlklatsche einfach so hinweg zu sehen wie über die Auflösung der EU, der transatlantischen Beziehung, über die Entstehung der AfD, die Marginalisierung der SPD und das Scheitern von Jamaika, finde ich verantwortungslos. Verantwortungslos ist dafür zu wenig. Dem muss widerlich vorangestellt werden.

Denn an all diesen Fehlentwicklungen trägt Angela Merkel wenigstens eine Mitschuld. Hat gar mit ihrer Flüchtlingspolitik die Ursache gesetzt?

Das alles unter den Tisch zu kehren und jetzt Neuwahlen anzudenken, mit Angela Merkel erneut als Spitzenkandidatin der CDU, tritt die deutschen Wähler in den Hintern: Daran wird nur die Verzweiflung und die AfD gewinnen.

Neuwahlen, das, meine ich, ist eine Selbstverständlichkeit der demokratischen Hygiene, haben neues Spitzenpersonal anzubieten. 

Was uns aber die CDU bisher anzubieten wagt, ist keine Neuwahl, sondern eine Plagiatswahl. 

Wenigstens die Bayern fangen wirklich neu an. Ob aber Herr Söder den Mut findet die Union mit der CDU aufzukündigen, solange Merkel drauf sitzt? Ich befürchte nein.

Das merkelsche Zerrüttungsprinzip feiert also Urstände. Sie ist dabei, nachdem sie alle Parteien, die EU und Amerika zerrüttet hat, uns Wähler zu zerrütten.

Michael Maresch

Bürgerredaktion.de


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