
Am 11.02.2108 erreichte die Bürgerredaktion.de eine Mail der bekannten Zölibats Kritikerin Ilse Sixt, die wir erst mal überhaupt nicht verstanden haben.
Darin berichtete sie mir von einem Artikel, den sie geschrieben hatte, mit dem Titel „Menschen“:
Zitat der Mail:
Gesendet: Dienstag, 6. Februar 2018 08:26
An: 'Paul Zulehner'
Betreff: MENSCHEN!
Grüß Gott, Herr Prof. Dr. Zulehner!
Der Zufall wollte es, obwohl es bei Gott keine Zufälle gibt, dass ich auf ein
Bild der Unterstützer klickte. Gespannt, was diese Persönlichkeiten zu sagen
haben, habe ich interessiert weitergelesen. Alle bestätigen Papst Franziskus,
dass er ein einfacher, bescheidener Mensch geblieben ist. Er lebt unter
Menschen und handelt menschlich.
Er kümmert sich um Arme, Kranke, Obdachlose, Gefangene, Gestrandete u.s.w.
Dafür gebührt ihm sehr große Anerkennung und von Herzen großer Dank!
Wenn er jetzt noch versucht, sich in die Not und das Elend der Kleriker und ihrer
im Untergrund lebenden Frauen und deren Kinder hineinzudenken, hat er seine
Erwählung als Stellvertreter Christi auf Erden erkannt. Denn: Erfolg auf Dauer hat
nur die Wahrhaftigkeit!
Gesegnete Tage! Ihre Ilse Sixt
Ilse Sixt.
Ende des Zitats
Ganz oben hatte da ein Herr Kasper seine volle Zustimmung zu diesem Artikel festgeschrieben:
Zitat der Mail:
Von: Card. Walter Kasper [
Gesendet: Dienstag, 6. Februar 2018 13:01
An: 'Ilse Sixt'
Betreff: R: MENSCHEN!
Bravo und volle Zustimmung zu diesem Text.
Kardinal Walter Kasper
Ende des Zitats
Und wirklich, da stand „Kardinal“.
Also habe ich recherchiert und gefunden, dass, so Wikipedia: Walter Kardinal Kasper (* 5. März 1933 in Heidenheim an der Brenz) ein emeritierter Kurienkardinal und ehemaliger Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen ist.
Wow.
Damit, anders kann ich das nicht interpretieren, erkennt ein hoher Würdenträger der katholischen Kirche offiziell an, dass „Kleriker im Untergrund lebende Frauen und Kinder haben“. Mehr noch: er fordert den Papst auf, über Frau Ilse Sixt, diese Tatsache aus Wahrhaftigkeitsgründen, also nicht wie bisher gelogen, zur Politik der Gesamtkirche zu machen.
Bravo Kardinal Kasper, bravo Ilse Sixt!
Michael Maresch
