Nationalismus - QR Code Friendly

Nationalstaaten zwingen die verschiedensten Völker unter eine nationalistische Verfassung, aus der eine Kündigung ohne Revolution nicht möglich ist. Noch nicht einmal das „Bis dass der Tod uns scheidet“ gibt es, weil Staaten nicht sterben, sondern schlimmstenfalls umgebracht werden müssen.

Als Bayer habe ich viel Verständnis für Katalonien. Immerhin ist die Zugehörigkeit Bayerns zu Deutschland, das Ergebnis einer Bestechung und damit nach heutigen Maßstäben noch angreifbarer, als die zwangsweise Eingliederung Kataloniens in Spanien. 

Als Demokrat ist mir offensichtlich, dass das Zwingen von ganzen Völkern unter eine nationalstaatliche Verfassung den Nationalstaat zu einem nationalistischem Staat macht, nicht die Freiheit begehrenden Menschen pauschal zu Terroristen: die unabänderliche Verfassung ist der „Terror“.

Nun wäre es in Zeiten der EU eigentlich eine Aufgabe des europäischen „Staatenbundes“, der ja die Kündigung, siehe Brexit, vorsieht, solche Separationswünsche zu entflechten und wie eine gute Mutter den Mantel über alle zu legen. Einfach, indem man das Europa der Regionen fördert und damit das Europa des Nationalismus zurückdrängt.

Aber dafür fehlt bei ALLEN Mächtigen jede Einsicht, jeder Willen.

Und so wird es wohl noch Generationen von Menschen geben, die vom geltenden Recht als Terroristen behandelt werden, obwohl das Herz aller Demokraten sie eher als Freiheitskämpfer einstuft. 

Und das wäre auch in Ordnung, solange das alles wie bei den Basken nicht in Gewalt ausartet. 

Das Wegsperren dieser freiheitskämpfenden „Terroristen“, auch das Ausliefern zum Zwecke des Einsperrens, aber, ist Gewalt. 

Gewalt in der Vorstufe zum Bürgerkrieg.

„Eingesperrt“ nämlich, gehören die nationalistischen Verfassungen und ihre gnadenlosen nationalistischen Vertreter. Denn Verfassungsänderungen kosten nur Mühe, aber kein einziges Menschenleben.

 

Michael Maresch

Bürgerredaktion.de


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