Klima: ziehen am falschen Strick - QR Code Friendly

Brunnen
Die ganze Klimadiskussion gleicht dem Versuch die Nordsee mit dem Teelöffel leeren zu wollen. Angesichts der immer noch expotential wachsenden Weltbevölkerung ist alles was wir in Europa für das Klima tun können, von vorne herein Flickschusterei. Seit vielen Jahren hat Europa und Nordamerika das Bevölkerungswachstum gestoppt, während die restliche Welt, allen voran Afrika, dicht gefolgt von Asien, ungebremst Kinder bumst. In meiner Lebenszeit hat sich die Weltbevölkerung verdreifacht. Die Bereitstellung der Ressourcen für diesen Bevölkerungswahnsinn hat sich zwar auch verbessert, sonst wäre die Hälfte schon verhungert, aber diese Verbesserung in Menge und Qualität fordert ihren ungebremsten Tribut von der Umwelt. Dazu kommt, dass das Internet Informationen in den letzten Winkel dieser Erde sendet, darüber, wie gut man leben kann. Auch dadurch steigt, zum Hungerdruck, der Migrationsdruck mit jedem zusätzlichen Weltbürger. Ist man also der Meinung, dass die Klimaveränderungen menschgemacht sind und sucht man nach Abhilfe, hilft keine "Klimagretel" (nach dem Münchner Autor Alois Sepp) und kein Plastiktütenverbot usw., usw.. Das hilft zwar alles ein wenig, aber in der gleichen Zeit, in der wir die Umweltzerstörung zurückfahren, werden woanders so viele Menschen neu geboren, dass der Effekt wie ein Strafzins, mehr als null und nichtig ist. Kommt dazu, dass wenn unsere Bemühungen unsere Wirtschaftskraft zerstören oder behindern wie das im Augenblick, jedenfalls in Deutschland droht (Stichwort Diesel, Atom, Plastik usw.) gehen Ressourcen verloren, die wir dringend brauchen um das Grundübel anzugehen, das Bevölkerungswachstum.

Die deutsche Stiftung Bevölkerungswachstum zählt die Ursachen für das ungebremste weltweite Kinderzeugen auf:

  1. Fehlende Sexualaufklärung
  2. Kein Zugang zur Familienplanung
  3. Schwache Gesundheitssysteme
  4. Armut und Perspektivlosigkeit hemmen den Fortschritt
  5. Fehlende Gleichberechtigung
  6. Schlechte Bildungschancen – besonders für Mädchen

Da hätten wir wirklich genug zu tun. Statt aber die Frauengleichberechtigung zu exportieren, indem wir die Glaubensheinis vor ein internationales Gericht zerren oder statt Hilfe zur Sexualaufklärung, Familienplanung und Selbsthilfe zu leisten oder statt endlich mal die Armut zu bekämpfen, exportieren wir Waffen und Müll und manchmal auch Gewalt und bekämpfen die eigene Wirtschaft und die eigene Bevölkerung, die doch beide schon, gemessen an internationalen Standards, auch umwelttechnisch, vorbildlich sind.

Ich finde es ist wirklich an der Zeit endlich die Bundeswehr zu einer Hilfstruppe umzuwandeln. Ohne Panzer und Raketen, aber mit Brunnen und Kondomen und Schulen für Mädchen. Der Atomausstieg scheint uns doch, jedenfalls bisher, auch zu gelingen. Der Ausstieg aus der Gewalt wäre ein besseres und wichtigeres Zeichen für die Welt und wohl auch für die Umwelt.

Wir brauchen keine gewalttätige Kampftruppe, die das Bevölkerungswachstum notfalls mit Flugzeugträgern oder gar Atombomben löst, wir brauchen eine bestens ausgebildete Truppe zum Kampf gegen Hunger, Frauenmisshandlung in jeder Form und Rechtlosigkeit. Seien wir die Ersten dabei, militärische Staatsgewalt durch militärische Hilfe zu ersetzen! Trauen wir uns!

Denn nicht 5 - 50% weniger CO2 muss das Kampf- und Klimaziel sein, sondern 5 - 50% weniger Menschen. Dann stellt sich das CO2 Problem nicht mehr, eine Erde reicht aus und wir können, in einer menschlicheren Welt, schauen, ob das Klima wirklich menschgemacht ist. Auf dem anderen, bisher eingeschlagenen Weg, der Begrenzung des CO2s ohne Begrenzung des Bevölkerungswachstums,  erreichen wir, siehe oben, weniger als nichts. Nur Millionen Tote und Millionen über Millionen Flüchtlinge, bis das Ökosystem Erde uns den Lebensraum total verweigert.

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Michael Maresch
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Kommentare  

# ... ziehen am falschen Strick!Alois Sepp 2019-10-07 15:59
Es gäbe in unserem Land wirklich wichtigere Dinge zu regeln. Unsere Bundesparlamentarier sind nicht nur auf einem Auge blind, sondern auf allen beiden. Mit dem Hörvermögen sind sie ebenfalls nicht gesegnet, weil man auf die Stimmen des "Volkes" nicht hört.

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