Buß- und Bett AG - QR Code Friendly

Die katholische Kirche hat den Buß- und Bettag der Evangelen übernommen, aber fehlgedeutet. Die Buß- und Bett AG katholische Kirche ruft den "synodalen Weg" aus, um vom Bett wieder zum Beten zu kommen oder, durchaus ökumenisch, von der Buß- und Bett AG, wieder zum Buß- und Bettag.

Zur Erinnerung:
Kein anderes Unternehmen hat, auf der Grundlage uneingelöster Leistungsversprechen, so viel Kapital und Reichtum angehäuft. Keinem anderen Unternehmen ist es jemals gelungen eine ausschließlich auf das Unternehmen bezogene Steuer zu installieren. Niemand erwirtschaftet seine Gewinne mit so wenig und trotz steigender Umsätze stetig weniger Personal. Niemand, auch die Staaten nicht, erbt so viel von seinen Kunden.

Mit einem Satz: die katholische Kirche ist das erfolgreichste Geschäftsmodell der Welt.

Seien wir ehrlich: wäre einer von uns der CEO dieser Nobelgesellschaft, er und da schließe ich mich nicht aus, würde, selbst wenn er 3000 Jahre zur Entscheidung hätte, nicht einen Buchstaben in den allgemeinen Geschäftsbedingungen ändern. Insbesondere würden wir uns scheuen, in die Arbeitsverträge des Personals flächendeckend einzugreifen. Denn, ob solche Änderungen die nächsten 500 Jahre überstehen, ohne das Geschäft insgesamt zu beschädigen, weiß nur Gott. Also soll der halt was ändern!

Auf der anderen Seite steht in den allgemeinen Geschäftsbedingungen, dass das, was Gott verbunden hat, der Mensch nicht trennen soll.

Nachdem Gott nichts klarer verbunden hat als Mann und Frau, waren die, die Mann und Frau innerhalb der katholischen Kirche getrennt haben, keine Menschen? Waren das Teufel, mittelalterliche Modeteufel, denen man posthum die Inquisition auf den Hals schicken müsste? Oder gibt es in den allgemeinen Geschäftsbedingungen irgendwo Kleingedrucktes, das ich übersehen habe? Steht da irgendwo, dass die Zölibats Trenner Gott sind?

Wie auch immer. Synödchen her, Konzilchen hin, ei, ei, du kleine Massenvergewaltigung, die katholische Kirche wird nach der Synode vielleicht zahlen aber sicher nichts ändern.
Sie denkt nicht wie Du oder ich, von der Geburt bis zum Tod. Sie denkt in Kategorien, gegen die das tausendjährige Reich, frei nach Höcke, ein Furz ist. Sie denkt schon gar nicht unter der Gürtellinie. Pfui, Pfui. Sünde. Beichten. Sünde. Beichten..und dabei und danach ZAHLEN Kunde! Damit sie aus dem Überschuss die Synodalen und dann vielleicht die Opfer bezahlen kann, ohne das Stammkapital anzugreifen. Nach guter, alter Geschäftsmannssitte eben.

Nix synodaler ökumenischer Buß- und Bettag.

Die Buß- und Bett AG Synode überlegt den Gang an die Börse. Äh.. das Bleiben im Bösen.


Michael Maresch

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