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AZ München vom 03.03.2020 laut pressreader.com. Mehr Info im Text.Dolomiten (I) vom 05.03.2020 laut genios.de, TAZ vom 07.03.2020 laut genios.de und einer Benachrichtigung de TAZ Redaktion. Mehr info nicht bekannt.
Seit vielen Jahrzehnten haben die Fußball Bundesligavereine die Gewinne weg gesteckt und die Lasten der Allgemeinheit, vor allem der Polizei, aufgebürdet.

Dabei haben sie zu all der Gewalt, die in und außerhalb der Stadien die Ligaspiele begleitet, wenn nicht geschwiegen, so doch seicht und ohne Folgen kommentiert und sich damit weg geduckt.

So wurde nichts verändert und man kann, ohne sich zu vertun, behaupten, dass der Liga Fußball ein von den Vereinen geduldeter andauernder Hort der, vor allem rechten, Gewalt ist.

Jetzt aber, wo sich diese Gewalt in Form von Hasssprache (Hurensohn) über einen ihrer Honoratioren, Herrn Hopp, den edlen Spender, ergießt, ist auf einmal Feuer auf dem Dach.

Dieses Feuer scheint mir eine weitere seichte Lüge zu sein. Haben doch die Vereine alles Recht dieser Welt, innerhalb ihrer Spielstätten für gewaltfreie und Hasssprache freie Ordnung zu sorgen. Mit Ordnern, mit Technik, mit Geld. Ihre vielen Milliarden aber wollen sie dafür wohl wie in den vergangenen Jahrzehnten, nicht einsetzen,

Und so warte ich mit Spannung darauf, dass die Vereine nach dem Staat rufen, statt das Problem endlich selbst anzupacken.

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Michael Maresch
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Autor: Michael Maresch

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