Schorsch, zu Unrecht geschüttelt? (3x gedruckt) - QR Code Friendly
Nürnberger Nachrichten vom 28.04.2013, Titel "Familienmitgliede sind die besten Angestellten!
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Dass ich, als aktiver Rauchverbotsgegner, mal ausgerechnet für den Schüttelschorsch eine Lanze brechen würde...
Ich weiß aus eigener Unternehmererfahrung, dass es keine besseren Angestellten gibt, als Familienmitglieder. Familienbetriebe sind der Grundpfeiler unserer Wirtschaft, weil das gegenseitige Vertrauen im Familienbetrieb unerschütterlich ist und jeder vom anderen alles positive und negative weiß. Da hilft man einander, auch wenn das mal nicht vom Lohn gedeckt ist.
Das wirklich Unglaubliche am Rücktritt vom Fraktionsvorsitzenden der CSU im bayerischen Landtag Georg Schmid ist, dass niemand fragt, ob denn seine Frau ihren Job auch getan hat. Könnte doch sein, dass sie mehr qualifiziert war als er, dass ihm ohne sie nichts einfällt, dass also eigentlich sie das Geld verdient hat, dass sie das Rauchen verboten hat, dass sie die Fraktion aus dem Off geführt hat.
Vor lauter Wahlangst werden Politiker und Familienmitglieder von Politikern lieber mal schnell pauschal diskriminiert, statt zu ermitteln, ob diese Leute besser in ihrem Job waren, als es jeder andere hätte sein können.
Die Familie hat kostenlos zu helfen.
Geht's noch?
Weil Politikern niemand mehr vertraut, vertraut auch niemand mehr ihren Familienmitgliedern?
Hexenjagd, neidische.
 
Michael Maresch

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Münchner Merkur vom 26.04.2013
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SZ vom 29.04.2013, Seite R21, Titel "Schorsch, zu Unrecht geschüttelt"

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Dass ich, als aktiver Rauchverbotsgegner, mal ausgerechnet für den Schüttelschorsch eine Lanze brechen würde...
Ich weiß aus eigener Unternehmererfahrung, dass es keine besseren Angestellten gibt, als Familienmitglieder. Familienbetriebe sind der Grundpfeiler unserer Wirtschaft, weil das gegenseitige Vertrauen im Familienbetrieb unerschütterlich ist und jeder vom anderen alles positive und negative weiß. Da hilft man einander, auch wenn das mal nicht vom Lohn gedeckt ist.
Das wirklich Unglaubliche am Rücktritt vom Fraktionsvorsitzenden der CSU im bayerischen Landtag Georg Schmid ist, dass niemand fragt, ob denn seine Frau ihren Job auch getan hat. Könnte doch sein, dass sie mehr qualifiziert war als er, dass ihm ohne sie nichts einfällt, dass also eigentlich sie das Geld verdient hat, dass sie das Rauchen verboten hat, dass sie die Fraktion aus dem Off geführt hat.
Vor lauter Wahlangst werden Politiker und Familienmitglieder von Politikern lieber mal schnell pauschal diskriminiert, statt zu ermitteln, ob diese Leute besser in ihrem Job waren, als es jeder andere hätte sein können.
Die Familie hat kostenlos zu helfen.
Geht's noch?
Weil Politikern niemand mehr vertraut, vertraut auch niemand mehr ihren Familienmitgliedern?
Hexenjagd, neidische.
 
Michael Maresch

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