Vom Leid der Ungeborenen - QR Code Friendly


"Glück kann jeder machen!" Das war der Tenor eines Interviews des bayerischen Rundfunks mit dem Glücksforscher Dr. Florian Langenscheidt und, ach, selbst die schärfste Form des Lockdowns berge in sich das Glück des Innehaltens, der neuen Nähe seiner Lieben.

Von diesem "Glück" Herr Dr. Langenscheidt, können Ihren blauen Augen schwangere Frauen, die im November, Dezember 2020 ein Kind erwarten, ein schreckliches Lied singen.

Für diese Frauen, ihre ungeborenen Kinder, ihre Ehemänner, ihre Grosseltern und ihr gesamtes nahes Umfeld, gibt es das grösste denkbare Glück, ein neuer Mensch, in Zeiten von Corona und nach dem Willen der Mächtigen nur noch in persiflierter Form, nur noch wegen der Erinnerung wie Glück damals war.

Denn in unserem staatlich gefördertem Umfeld des Selbstmitleids und der technokratisch erzeugten Hoffnung, das Virus möge stoppen, wenn wir uns einschränken, haben wir zwar der Wirtschaft und den lebenden Kindern Sonderwege gebaut, das wichtigste Teil des Lebens, das werdende Leben aber, haben wir schlicht vergessen.

Und so behandeln wir all diese Menschen, die unsere Zukunft sind, wie normale andere Kranke auch, aber eben als Kranke: Das endet in vielen Fällen gar darin, dass Frauen bei der Geburt Masken tragen müssen. Aber bis es so weit ist, bricht das ganze Gebäude der familiären Geborgenheit, das so wichtig ist, um gesunde Kinder nach der Grundprägungszeit im Mutterleib, gebären zu können, durch den "Krankenstand" der Schwangeren zusammen.

Da dürfen Väter nicht mit zum Ultraschall und schon gar nicht mit zur Geburt, ausser und das auch nur manchmal,  der Muttermund ist schon 8 (!) Zentimeter geöffnet., Omas dürfen nicht helfen, die Sorge, ob die Masken für das ungeborene Leben mehr bedeuten als für normal Sterbliche, schwebt wie ein Geier über Allem und darf noch nicht mal hinterfragt werden.

Ich finde, die Frage wie ein Leben in ständiger Angst, eine Schwangerschaft unter dem staatlichen Zwang sie alleine durch zu stehen, auf das ungeborene Leben wirkt, muss dringend sofort gestellt werden.

Und so breche ich eine Lanze für einen grossen runden Tisch in diesem Land an dem alle sitzen, die an der Zukunft unseres Gemeinwesens beteiligt sind, um zu ermitteln, welchen Sonderweg wir den werdenden Familien anbieten müssen, um auch morgen noch als Gemeinschaft gesund sein zu können.

Vom "Glück" das Dr. Langenscheidt, bin ich ich derweil staatlich "geschweigt".

Es bleibt solange ungeboren.

Michael Maresch
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