Streit am Ende des Regenbogens - QR Code Friendly
Wieder, wie so oft in der jüngsten Vergangenheit, spaltet sich das Volk in gut und böse, in dumm und klug, in bunt und schwarz-weiß, in Verschwörung und "Wissen".

Ist denn in diesem Land niemand mehr, der auch die Gefahren des Regenbogens sieht und, wenn er die schon eingehen will, wenigstens Respekt zollt denen, die ängstlich in unsere KZ Vergangenheit schauen oder in die US amerikanische, die chinesische, die türkische Gegenwart, voll von Progromen, Aufständen, Unterdrückung und grenzenlosem Leid? Kann wirklich niemand mehr die verstehen, die sich das nicht auch noch direkt importieren wollen, die die mahnen nicht zu schnell vorzugehen damit?

Ist denn in diesem Land niemand mehr, der beides sieht, die offensichtlichen Vorteile einer weltoffenen, "offenen" Gesellschaft und die offensichtlichen Nachteile? Ist das nicht ein dialektischer Prozess? Muss man dafür Ehre abschneiden?

Auch wenn man das Regenbogensymbol zurück nimmt, nur auf die Bewegung der Homosexuellen, muss auch das in der Kritik bleiben dürfen. Denn Stadien dann mit einem homosexuellen Symbol zu bezeichnen, halte ich für übertrieben: Homosexualität ist und bleibt kleine Minderheit, Fußball aber, ist der Sport der überwiegenden Mehrheit.

So schön die hehre Vorstellung von einer vielfältigen offenen Gesellschaft ohne alle Grenzen und Tabus sein mag, so gefährlich erscheint es mir, diesen Traum durchsetzen zu wollen, ohne dass man die Mahner mit und ihre Einwände ernst nimmt. Ständige Präsenz der Randgruppen in allen Medien und in jeder Werbung wird das Problem nicht lösen, eher verschärfen: überrepräsentierte Randgruppen erzeugen Abwehrhaltung der Mehrheit. Erzeugen also genau des Gegenteil der gewünschten Offenheit: mehr gefestigten Rassismus und steigende Gewaltbereitschaft.

Michael Maresch
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Kommentare  

# Streit am Ende des RegenbogensAlois Sepp 2021-06-23 16:20
Die gesamte Regenbogenbewegung, egal wo, meine ich, wird von dieser Minderheit mit aller Gewalt hochstilisiert und überproportional betont. Es ist schlichtweg nicht mehr nachvollziehbar, wie diese "Randgruppen" sich so in den Vordergrund stellen. Man gewinnt den Eindruck, wir haben es fast nur noch mit Schwulen und Lesben zu tun. Ob auf politischer Ebene, wie auch in allen Medien.

Was soll dieses idiotische Gehabe. Jeder soll für sich leben wie er es richtig findet, soll sich aber nicht immer einbilden, alle anderen, den wesentlich größeren Teil der Bevölkerung, mit ihrem Streben dieses Gehabe aufzuzwingen.

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