Selbstbedienungsladen Parlament (gedruckt) - QR Code Friendly
AZ vom 05.06.2013, Seite 5, Titel "Familien-pfründe", Haupttitel "Welche Pfründe gibt es noch?"
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Die Präsidentin des bayerischen Landtags hat eine Liste der von Abgeordneten beschäftigten Angehörigen vorgelegt.(die AZ dichtet: "die Angehörige beschäftigen.) So weit, so gut?
In einem Nebensatz ließt man im Artikel in dem die Abendzeitung über den vermuteten Skandal um Christine Hadertauer berichtet (H. und ihr Mann sind verwickelt in ein dubioses Geschäft mit Modellautos, die ein Mörderhäftling herstellt), dass ihr (Die AZ dichtet: Minister Christine Hadertauers ) Mann (ist) Leiter der landgerichtlichen Dienststelle in Ingolstadt, ausgerechnet in Ingolstadt (da kommt Horst Seehofer her), ist. 
Mit Verlaub:
Wie viele Ehepartner, Kinder, Neffen, Nichten und Freunde von Abgeordneten, Ministern und Ministerpräsidenten sind denn da noch in leitenden Stellungen?
Wenn Sie diese neue Liste nicht liefern, Frau Stamm, ist zu vermuten, dass Ihre alte Liste den echten Skandal nur verdecken sollte. Dass der wirkliche Skandal das Zuschanzen wichtiger Ämter und sonstiger Pfründe an Familienangehörige ist.
 
Die Beantwortung dieser Frage ist bundesweit von höchstem Interesse. Aber Bayern, Frau Stamm, Herr Seehofer, hat da eine Bringschuld: Bayern hat es selbst zu verantworten, dass wir Bürger uns wie ein mieser Selbstbedienungsladen fühlen.
 
Michael Maresch
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Autor: Michael Maresch

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Kommentare

# Alois Sepp 2013-06-04 09:51
Absolut richtig gesehen. Ich, wie auch viele andere Bürger vermuten den Sumpf tiefer als zurzeit das Hochwasser steht!

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