Wahlrecht für Alle - QR Code Friendly

Sehr geehrte Damen und Herren im Deutschen Bundestag (und in den Redaktionen der Zeitungen),

Stimmen Sie folgender Aussage zu oder lehnen Sie sie ab?

Alle Kinder und alle Dementen müssen eine Wahlstimme erhalten, die von ihren Rechtsvertretern (Eltern, Pflegern usw.) wahrgenommen wird.

Darauf, meine ich, kann man nur mit "ja" oder "nein" antworten und die Diskussion ob das Wahlrecht mit 16 oder gar 14 "gewährt" wird, wird zur Nebensache.

Ich stimme zu
Ich lehne ab
Ich habe keine Meinung dazu
(Bitte löschen Sie die nicht zutreffenden Zeilen)

Ich bitte Sie diese Frage zu entscheiden und mir Ihre Entscheidung mitzuteilen, auch wenn Sie sich enthalten.

Einfach Zeilen löschen und "antworten"

Ich werde Ihre Entscheidung namentlich in der Bürgerredaktion.de veröffentlichen.

Sie können den Stand sehen unter:

Wahlrecht für Alle | Bürgerredaktion (buergerredaktion.de)

Ich würde mich freuen, wenn die eine oder andere Zeitung mein Bemühen um die Demokratie begleiten würde.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Maresch


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Kommentare  
# Wahlrecht für alle?Dieter Heußner 2022-04-09 16:56
Die vorgeschlagene Zuordnung in:
- Ich stimme zu
- Ich lehne ab
- Ich habe keine Meinung dazu
ist nicht zielführend. Wie sollen folgende Fälle gelöst werden:

1. Eltern minderjähriger Kinder leben in Scheidung / sind geschieden. Wer darf für die Kinder abstimmen?
2. Entscheidet die vom jeweiligen Träger eingesetzte Heimleitung über Dutzende Kinder? (Beispiel: Bei 80 Kindern in einem katholisch geführten Waisenhaus erhält die CDU/CSU automatisch 80 Stimmen - ist das Ihr Ernst?)
3. Ähnliche Frage in psychiatrischen Einrichtungen

Ich unterbreite einen völlig anderen Vorschlag:
1. Jede Partei, die für eine bevorstehende Bundestagswahl nicht in jedem Wahlkreis einen eigenen Kandidaten aufstellt, wird nicht zur Wahl zugelassen.
2. Aus jedem Wahlkreis ziehen nur diejenigen Kandidaten in den Deutschen Bundestag, die die meisten Stimmen erhalten. Fazit: Keine Überhang- und Ausgleichsmandate; die Anzahl der im Bundestag vertretenen Abgeordneten ist das Doppelte der Anzahl der Wahlkreise.

Die beiden Punkte lassen sich auch - entsprechend abgeändert - auf Landtagswahlen anwenden.
# RE: Wahlrecht für alle?Michael Maresch 2022-04-10 09:41
Sie gehen am Problem vorbei, Herr Heußner. Das Problem ist, dass jede Lösung, die nicht JEDEN Menschen im Parlament abbildet, ungerecht ist.
Die zwei Einschränkungen, die Sie machen, sind keine oder mindestens klitzekleine Randprobleme: Vater und Mutter bekommen eine halbe Stimme pro Kind, geschieden oder nicht. Und die Heimproblematik löst man mit Wahlpatenschaften, wobei Verwandte Vorrang haben.
Das Direkt-Wahlsystem das Sie vorschlagen, gibt es in GB. Das ist ein alter Hut und noch unsozialer als unser Mischsystem. Darum aber geht es gar nicht. Wenn solch ein System eingeführt werden sollte, müsste auch JEDER eine Stimme dafür haben um allen gerecht werden zu können.

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