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Es ist wohl das schlechte "Volksgewissen", das sich aus der Tatsache speist, den eigenen Kaiser aus dem Land geschmissen zu haben. Jedenfalls war Elisabeth die Zweite für viele Nachkriegs - Deutsche eine Art Ersatzkönigin. Sie war der Beweis, dass man auch heute noch, mit deutscher Abstammung, herrschen und als Volk beherrscht werden kann. Und dass man den König liebt und zu lieben hat, als wäre er von Gott gegeben.

Dass sich, mit all den Herrscherhäusern aber, über die Jahrhunderte, eher der Teufel breit macht, hat Elisabeth II. meist gut verdeckt. Nur einmal, beim Tod von Diana, zeigte sie ein paar Tage seine Fratze.

Heute gehört der Beelzebub zum guten, tolerierten Ton: Wo der Großonkel noch vom Hof gejagt wurde, weil er eine unbotmäßige Frau liebte, hat diese Charles III. schon in der Aussteuer und als Königin im Gepäck.

Und so werden die deutschen Royalisten die beiden wohl mit der Sprachverhunzung "König:in" einfach weiter lieben und zwischen "König" und "in" eine kleine Hass - Pause zwingen, um zu verdecken, dass nicht Elisabeth II. oder Charles III., gar Camilla, sondern Diana die Königin der Herzen ist und bleibt.

Michael Maresch

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Autor: Michael Maresch

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