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Die Medien verkünden: „Von der Leyen schließt längeren Einsatz in Afghanistan nicht aus.“ Weshalb eigentlich?                                                                                                                                                                        
Deutschland hat keine gemeinsame Grenze mit Afghanistan, die dort involvierten Staaten der NATO auch nicht.

Wenn es in Afghanistan ein Problem gibt, das die internationale Sicherheit berührt, dann geht das in erster Linie gemäß Artikel 24 der Charta der Vereinten Nationen die USA, Russland, China, Großbritannien und Frankreich etwas an – nicht aber Deutschland.

Die NATO hatte dort von Anfang an nichts zu suchen, denn sie wurde als militärisches Defensivbündnis zum Schutze vor einer Aggression des Warschauer Paktes gegründet - vor allem aber zum Schutze vor einem Angriff   von Staaten auf Staaten - bevor George W. Bush ihren militärischen Auftrag als Folge es Überfalles einer Räuberbande auf die „Zwillingstürme“ – der von INTERPOL hätte verfolgt werden müssen – eigenmächtig umgewidmet hat. Schließlich hatte die Regierung von Afghanistan den USA keinen Krieg erklärt. Somit war der Bündnisfall in strenger Auslegung des Nordatlantikvertrages gar nicht gegeben. Es fällt auf, dass sich die Mitverantwortlichen Russland und China  sowohl aus dem Kampfeinsatz  gegen den IS  im Irak als auch aus den militärischen Einsätzen zur Herstellung der inneren Sicherheit in Afghanistan heraushalten. Dafür dürfen deutsche Soldaten ihre Köpfe hinhalten. Das Verhalten Chinas ist besonders gravierend. China besitzt eine gemeinsame Landgrenze mit Afghanistan. Die Verbesserung der inneren Sicherheitslage in Afghanistan interessiert  China jedoch nicht, wohl aber die unablässige Verbesserung der Handelsbeziehungen zu dem Land. Die Chinesen wollen verdienen - die Schmutzarbeit in Afghanistan dürfen andere machen, darunter die Deutschen.                 Es ist an der Zeit, dass die Deutschen an Ihre Kanzlerin die Bitte richten, der Regierung in Peking die Forderung  zu übermitteln, dass der Nachbar China die Verantwortung der in Afghanistan heimatfern eingesetzten Deutschen übernehmen möge und chinesische Soldaten nach Afghanistan entsendet werden, um die Deutschen zu ersetzen. Mit dem Afghanistan – Einsatz haben wir Deutschen uns Stiefel angezogen, die entschieden an größere Füße gehören, nämlich an russische und chinesische. Wir Deutschen sollten uns die Rolle des willfährigen Dienstboten der USA endlich abgewöhnen und amerikanische Wünsche nach deutschen Soldaten etwas kritischer prüfen.                                                      Otfried Schrot                                                                                                                                                                                                                                                                                  

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