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Im Jahre 1945, als ihnen der Schrecken über die Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki noch in den Knochen saß, haben die noch zitternden Regierungen der Welt in der Präambel zur Charta der Vereinten Nationen  das folgende Gelübde abgelegt: “Wir, die Völker der Vereinten Nationen, sind fest entschlossen, künftige Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren!“ Dabei ist es geblieben. Einen Plan für die Verwirklichung dieser edlen Absicht haben sie nicht gemacht. Die Folge dieser Unterlassung sind Millionen von Toten in zahllosen Kriegen gewesen. Der Streit zwischen Donald Trump und Kim Yong Un im letzten Jahr und zwischen Donald Trump und Präsident Rohani in diesem Jahr führen die Menschheit erneut in die Nähe des Krieges. Der Leserbriefschreiber denkt dabei an eine zweispännige Kutsche mit fehlendem Kutscher auf dem Bock und zwei sich streitenden Pferden davor, die sich über den rechten Weg nicht einig sind. Weshalb ist noch kein einziger hochbezahlter Politiker – auch kein deutscher – in den Jahren nach 1945 auf die Idee gekommen, zur Umsetzung des der Welt damals gegebenen Versprechens folgende ganz einfache Ergänzung des internationalen Rechtes vorzuschlagen:

1.Wir, die Völker der Welt, bevollmächtigen den Generalsekretär der Vereinten Nationen, zur Umsetzung unseres Versprechens, die Welt von der Geißel des Krieges zu befreien, einen  Stab internationaler politischer Vermittler aufzustellen, dessen Mitglieder von ihm zwischen streitenden Konfliktparteien eingesetzt werden, um in einer Dauervermittlung eine Konfrontation in einen Kompromiss umzuwandeln.

2.Wir, die Regierungen der Welt, verpflichten uns, im Falle eines Streites mit einer anderen Regierung einen vom Generalsekretär der Vereinten Nationen bestellten politischen Vermittler zu akzeptieren, diesem freie Hand zu lassen bei der Ausarbeitung eines Kompromisses und auf jede Form von Erpressung oder Drohung gegenüber jedermann zu verzichten, insbesondere auf die Drohung mit militärischer Gewalt.

So einfach könnte es sein, wenn man denn wollte. Der Leserbriefschreiber schreibt diesen Brief aus gegebenem Anlass. Wir befinden uns wieder einmal in der heißen Jahreszeit. Das ist auf der Nordhalbkugel die Zeit, in welcher den Machthabern in unserer Hemisphäre „die Sicherung in ihrer Birne durchbrennt“ und sie Kriege vom Zaune brechen.

1.)Deutsch – Französischer Krieg, Beginn 19.Juli 1870

2.)Erster Weltkrieg, Beginn 28.Juli 1914

3.)Zweiter Weltkrieg, Beginn 1. September 1939

Leider gibt es bei keinem Krieg die Garantie, dass „die Soldaten Weihnachten wieder zu Hause sind“. Darum: Weltbürger, ich fordere euch auf, von euren Regierungen die Einführung der beiden oben aufgeführten Punkte in das internationale Recht zu fordern. Dann wird endlich eine Ära anbrechen, in der wir unsere Steuergelder für bessere Zwecke einsetzen können als für die langsame aber sichere Pulverisierung unseres Planeten mit unseren Kriegen! Otfried Schrot
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