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Bravo! Es lebe die gute Tat! Internationale Zusammenarbeit statt internationaler Bedrohungen! Das könnten wir eigentlich auf dem ganzen Planeten haben, wenn wir es denn wollten! Finanzierung und Einsatz unserer Kriegsarmeen kosten die Menschheit jährlich 1,75 Billionen Dollar. Dafür könnten wir uns auch ebenso gut eine ständig einsatzbereite, blitzschnell auf Katastrophen aller Art reagierende, mit dem erforderlichen Personal und Gerät ausgestattete „Weltbürgerrettungsarmee“ leisten, die binnen maximal 24 Stunden von jedem Ort der Welt zu jedem Ort der Welt Hilfe bringt. Für solche Überlegungen sind die Gehirne unserer Politiker nicht konstruiert. Was fehlt?

1.)  Ein internationaler Vertrag über die gewaltlose Lösung von Konflikten

2.)  Ein internationaler Vertrag, verbunden mit einem „Masterplan“ für die Umrüstung aller Kriegsarmeen in Rettungsarmeen

3.)  Ein internationaler Vertrag über die Umrüstung der Kriegsindustrie von der Fähigkeit, Kriegsgerät zu produzieren zur Fähigkeit, Rettungsgerät und Versorgungsgüter für Katastrophenopfer zu produzieren

4.)  Ein globaler internationaler Vertrag über vertrauensbildende Maßnahmen. Einen solchen Vertrag gibt es bereits, nämlich den Vertrag über die OSZE, aber die Verantwortlichen lassen ihn im nationalen Säbelrasseln verkommen.

5.)  Ein globaler internationaler Vertrag über den Gebrauch guter Manieren zwischen den Staatsoberhäuptern und Regierungschefs. Beschimpfungen wie die Wahl von Begriffen wie „Hurensohn“ zwischen Staatsoberhäuptern oder die Drohung mit Krieg verbessern das internationale Betriebsklima nicht.

6.)  Und vor allem: ein internationaler Vertrag über die einvernehmliche Reduzierung von Waffenproduktion und Waffenexporten.

Das alles könnten wir Weltbürger haben, wenn unsere Politiker über den notwendigen politischen Einfallsreichtum, die notwenige Willenskraft, die notwenige Entschlussfreudigkeit und über den für ein solches Vorhaben notwendigen Charakter verfügen würden.

Bürger der Welt, fordert eure Regierungen auf, die Weltordnung, unter der wir leiden, o h n e K r i e g umzuwandeln in die Weltordnung, nach der wir uns sehnen! Dazu müssten  die Volksvertretungen der Welt eine „Gemeinsame Kommission“ gründen, die ein „Konzept der gewünschten Weltordnung“ entwirft und dieses der Generalversammlung der Vereinten Nationen, der obersten Repräsentanz der Regierungen, vorlegt. Diese Arbeit mag einige Jahre dauern, sie sollte aber im Interesse des Überlebens der Menschheit begonnen werden.

Im Übrigen: für einen verantwortungsbewussten Politiker sollte es keine Sommerpause geben, vor allem dann nicht, "wenn es brennt " - und es brennt eigentlich immer. Wem der Job zu anstrengend ist, der sollte sich nicht ständig wiederwählen lassen!                                                                      

Otfried Schrot

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