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Benjamin Netanjahu ist im Höhenrausch. Mit Donald Trump im Rücken, der die Botschaft der USA in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt hat, weil er im November die Wählerstimmen der in den USA lebenden Juden für seine Republikanische Partei benötigt, fühlt er sich so stark, einen politischen Schritt zu tun, der das Hasspotential in der arabischen Welt gegen den Judenstaat erhöhen wird. Leider nicht nur dort. Während überall in den Ländern Westeuropas gegen den Antisemitismus gekämpft wird, befeuert Netanjahu mit seiner Politik nicht nur die Antipathien gegen die Juden im Orient, sondern in der ganzen Welt. Netanjahu vergisst, dass alle Weltmächte in der Weltgeschichte früher oder später von den hohen Thronen ihrer Macht und ihres Dünkels wieder hinab mussten in den Staub der Bedeutungslosigkeit. Dieses Schicksal wird früher oder später auch den USA widerfahren. Wenn Israel bis dahin nicht einen festen Ring verlässlicher Freunde um sich herum geschaffen hat, wird es von seinen feindlichen Nachbarn zerrissen werden. Die israelischen Atombomben werden es nicht verhindern. Sollte Israel sie dennoch einsetzen, dürften sie ausreichen, um den Nahen Osten unbewohnbar zu machen – und damit auch den Staat Israel! Dann wird eine neue gigantische Flüchtlingswelle den verstrahlten Teil des Orients verlassen und sich in erster Linie in Richtung Europa bewegen. – Herr Netanjahu, machen Sie mit Ihren Nachbarn einen Neuanfang! Bedenken Sie, dass Juden und Palästinenser Nachkommen Abrahams und daher Brudervölker sind! Tun Sie den ersten Schritt, gehen Sie auf Ihre palästinensischen Brüder zu mit dem Vorschlag: „Meine palästinensischen Brüder, wir Israelis sind bereit, uns mit euch zusammenzusetzen und gemeinsam eine Antwort auf die Frage zu finden, wie wir unser Verhältnis zueinander gestalten müssen, um zu verhindern, dass die ungeborenen Kinder in den  Bäuchen unserer palästinensischen und unserer israelischen Frauen in dreißig Jahren hasserfüllt übereinander herfallen. Wir Israelis sind bereit, zu diesen Gesprächen einen internationalen Vermittler einzuladen, der unsere Gespräche leitet, zum Beispiel den Generalsekretär der Vereinten Nationen. Lassen Sie uns gemeinsam aus dem Nahen Osten eine Region des Friedens machen! – So , Herr Netanjahu, könnte es auch gehen!“ Otfried Schrot

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