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Tag für Tag sterben Menschen in Afghanistan – und zwar mit solcher Regelmäßigkeit, dass sich die Welt daran gewöhnt hat. Die Waffenlieferanten der zahllosen Kriegsparteien auf dem afghanischen Kriegsschauplatz machen glänzende Geschäfte. Die amerikanischen Steuerzahler haben bis jetzt eine Billion Dollar für den Krieg ausgegeben, die deutschen Steuerzahler elf Milliarden Euro. Ein Ende des Krieges ist nicht in Sicht. Ein Nutzen für Deutschland ist nicht erkennbar. Das afghanische Volk schwindet mit jedem weiteren Bombenattentat dahin und stirbt in einem schleichenden Prozess.

Der „Chef des Afghanistan – Krieges“, Donald Trump, der damit beschäftigt ist, seine Einmaligkeit zu feiern, trägt die Nase so hoch, dass er seine Fußspitzen nicht mehr erkennen kann. Während er und seine Generale unfähig sind, die „Drecksarbeit“ in Afghanistan zu einem Abschluss zu bringen, träumt er bereits vom Krieg im Weltraum, für den der Feind erst noch gefunden werden muss. Es ist nicht zu fassen: seriöse amerikanische Vier – Sterne – Generale  stehen stramm, während der Vizepräsident der Vereinigten Staaten, Mike Pence, ihnen die „frohe Botschaft“ ihres Herrn und Meisters Trump vom künftigen Krieg im Weltraum verkündet. Keiner dieser Generale wagt es, eine Frage nach dem Gesundheitszustand des Präsidenten zu stellen. Fragen des Leserbriefschreibers an Donald Trump:“Herr Präsident, wollen Sie vor oder hinter dem Mond Krieg führen? Wie wollen Sie die amerikanischen Kriegstoten aus dem Weltraum zurückbringen, um ihnen in der Nähe ihrer Lieben ein würdiges Grab zu bereiten? Wie werden Sie es anstellen, für Ihren Weltraumkrieg einen Feind zu finden? Wie wollen Sie Ihren künftigen Weltraumkrieg bezahlen? Werden Sie, Herr Präsident, im Falle eines Krieges im Weltall Ihr persönliches Hauptquartier auf dem Mond aufschlagen und von dort aus den Krieg führen? Und vor allem: Wie würden Sie Herr Präsident, auf eine Niederlage der USA in einem Krieg im Weltall reagieren?“

Ich fordere die Bundeskanzlerin auf, nicht länger wie ein schlaftrunkenes, gehorsames Schaf hinter dem Fieberkranken im Weißen Haus her zu trotten, sondern eine Eigeninitiative zur Beendigung des Afghanistan – Krieges zu ergreifen, in dem sie bei gleichzeitiger Teilnahme der anderen beiden ständigen Mitglieder des Weltsicherheitsrates, Russland und China, an einem neutralen Ort Gespräche mit den Taliban über die  Modalitäten einer Beendigung des Krieges in Afghanistan führt, über deren Ergebnis sie anschließend das deutsche Volk über die Medien informiert. Deutschland braucht seine Steuergelder viel dringender im eigenen Lande, für die Entschädigung der Landwirtschaft für die Folgen der Dürre, für die Lehrerausbildung, für die Ausbildung von Pflegepersonal, als Ausgleich für die überfällige Beendigung der Einbehaltung des Solidaritätszuschlages – und für die Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur, damit uns Deutschen nicht dieselbe Blamage passiert wie den Italienern mit ihrem Brückeneinsturz in Genua! Frau Bundeskanzlerin, ich fordere Sie des Weiteren auf, die deutsche Politik endlich und endgültig aus dem Sog des Weißen Hauses zu befreien!!! Ansonsten besteht die Gefahr, dass der dort agierende offenkundig wahnsinnig gewordene sogenannte Präsident Europa in den Abgrund reißt. Otfried Schrot
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