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Wenn ein fünfjähriger Bengel eine Fensterscheibe eingeworfen hat und der drohende Vater auftaucht, um ihn zu züchtigen, dann ruft er: „Papa, ich will es nie wieder tun!“ Als die Regierungschefs der Welt 1945 das Entsetzen über die Geschehnisse des Zweiten Weltkriegs noch in den zitternden Knochen hatten , gelobten sie unter Führung des amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt in der Präambel der Charta der Vereinten Nationen: „Wir sind fest entschlossen, künftige Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren!“ Die Nachfolger der Unterzeichner internationaler Verträge sehen das lockerer, und so werden heute wie einst wieder Waffen zu „Konfliktbedürftigen“ exportiert und Kriege geführt, „dass es nur so raucht“! Deutschland leistet sich unter den segnenden Händen der Kanzlerin – nach den USA, Russland und China – den  viertgrößten Kriegswaffenexport der Welt, der natürlich saftige Steuern der Waffenexporteure in die Staatskasse spült. Alle vier genannten Staaten sitzen im Weltsicherheitsrat und produzieren mit ihrem Tun und Lassen das Flüchtlingselend der Welt! Was hat das mit globaler Sicherheit zu tun? Das Ergebnis sind Flüchtlingslager und Flüchtlingsströme rund um den Erdball – und weshalb? Weil die Mächtigen der Welt ihre Finger vom Bruch internationaler Verträge nicht lassen können! Chemnitzer „Rechtsaußen – Spieler“, nicht die „armen Schweine“, die ihr durch die Straßen eurer Stadt jagt, sind das Übel der Welt, sondern die grenzenlose Schlampigkeit und Inkonsequenz der internationalen Politik, die sich nicht an einmal geschlossene internationale Verträge hält – einschließlich Deutschlands! Ich appelliere an die Kanzlerin und an Alexander Gauland, in ihrer beider gemeinsamen Verantwortung für Deutschlands Wohlergehen zusammen nach New York zu fliegen und vor der UN- Generalversammlung mit Donnerstimme zu fordern, dass das siebzig Jahre alte Versprechen, künftige Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren, von der internationalen Gemeinschaft endlich eingehalten wird. Die Bundeskanzlerin müsste dann allerdings der deutschen Rüstungsindustrie eine Ersatzbeschäftigung zuweisen, sonst stehen deren Firmenchefs bald bei ihr im Bundeskanzleramt „auf der Matte“ mit der Klage:“Frau Bundeskanzlerin, wir können auf die Kriege in der Welt nicht verzichten, sonst gehen unsere Arbeitsplätze kaputt!“ Fazit: es sieht so aus, dass wir um der Vollbeschäftigung in der Rüstungsindustrie willen die Flüchtlingsströme aus aller Welt ertragen müssen. Das Haupthindernis auf dem Wege zur Ausführung guter Absichten ist natürlich Donald Trump, der persönlich als oberster Waffenhändler der USA in Saudi – Arabien auftritt, denn er weiß ja, dass die Flüchtlingsströme, die der Einsatz amerikanischer Waffen im Nahen Osten erzeugt, sich nicht die USA, sondern Europa zum Ziele setzen. Otfried Schrot
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