Willkommen auf der Buergerredaktion   Hier Klicken ! Willkommen auf der Buergerredaktion Klicken Sie bitte auf das Lautsprechersymbol, um den markierten Text vorgelesen zu bekommen! Powered_By GSpeech
Autoren stellen Ihre Artikel selbst ein. Autoren Ohne jeden Einfluss der Redaktion.
a

Was passiert eigentlich, wenn andere europäische Nationen dem schlechten Beispiel Großbritanniens folgen und aus der EU hinaus streben, weil sie sich einen Vorteil ausgerechnet haben? Ist dann die bittere  Erfahrung eines Kontinents, der Zweite Weltkrieg mit 80 Millionen Toten, der zu dem Entschluss geführt hat, das Vereinigte Europa zu schaffen, umsonst gewesen? Gibt es nicht ein Sprichwort, dass da lautet: Wehret den Anfängen? Der Bundeskanzlerin fällt nichts besseres ein als der schlappe Kommentar: „Das ist Sache der Briten, ob sie bleiben oder gehen!“ „Nein, Frau Bundeskanzlerin, das ist es nicht! Sie hätten sich vor die Fernsehkameras Europas stellen müssen und die Briten in einer feurigen Rede zum Bleiben bewegen sollen mit den Worten: „Briten, bleibt in Europa! Es hat eine Zeit gegeben, in der  Briten und Deutsche einander in furchtbaren nächtlichen Fliegerangriffen die Städte zerbombt haben! Lasst uns das europäische Band, das uns verbindet, so fest schmieden, dass sich das nicht wiederholen kann!“ Wir haben an dem Gebäude Europa jetzt 70 Jahre gebaut. Welcher Idiot würde denn anfangen, den Kölner Dom wieder abzubauen, weil er einen persönlichen Vorteil darin sieht? Weshalb lässt die amerikanische Nation zu, dass das Werk, dass der Gentleman Obama geschaffen hat, von dem hasserfüllten Tölpel Trump wieder demontiert wird? – Fazit, wir brauchen einen internationalen Vertrag darüber, das von Menschenhand Geschaffenes  nicht wieder zerstört wird, weder mit friedlichen noch mit kriegerischen Mitteln!

Dazu gehört das folgende Beispiel: die 14465 Atomsprengköpfe in den Händen von neun Staaten, die unter Umgehung des Atomwaffensperrvertrages von 1968 zwar abgeschafft, aber durch modernere ersetzt werden. Die Menschheit nimmt es stumm hin. Es ist keine Massenbewegung in Sicht, die die Abschaffung dieses tödlichen Potentials fordert. Der Leserbriefschreiber hegt die Befürchtung, dass dieses sorgfältig aufbewahrt wird bis zu einem ungewissen Tag in der Zukunft, an welchem alle neun Atomwaffen besitzenden Staaten gleichzeitig von Männern des „Typs Donald Trump“ regiert werden. Dann wird die Gefahr riesengroß werden, dass der von dem amerikanischen Politikwissenschaftler Francis Fukuyama geprägte Begriff des „Endes der Geschichte“ düstere Wirklichkeit wird.

Fazit: Wir brauchen dringend eine Denkfabrik mit verantwortungsbewussten politischen Wissenschaftlern, die sich mit der Beantwortung von vier Fragen beschäftigt:

  1. Wie sollte eine überlebensfähige Weltordnung beschaffen sein, die für alle Menschen erträglich ist?

  2. Auf welchem Wege kommen wir zu dieser Weltordnung?

  3. Wie sichern wir diese Weltordnung vor einem Rückbau durch „Politiker von gestern“?

  4. Wie vermitteln wir unsere Vorstellung den sogenannten „Tagespolitikern?“

    Otfried Schrot


Additional information

Idee, Design, Programm und Copyright  ©2018 by Michael Maresch



Hier Klicken ! Klicken Sie bitte auf das Lautsprechersymbol, um den markierten Text vorgelesen zu bekommen! Powered_By GSpeech