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In ihrem neu erschienen Buch "Cyberwar" erkl├Ąren die IT-Sicherheitsexperten Constanze Kurz und Frank Rieger, wie gro├č die Gefahr eines Cyberkrieges ist.

Stellungnahme des Leserbriefschreibers: Das Internet gleicht einem Garten, in welchem jahrelang kein G├Ąrtner f├╝r Ordnung gesorgt hat. Und selbst wenn sich ein G├Ąrtner finden w├╝rde, w├╝sste er nicht, nach welchen Regeln er Ordnung schaffen  sollte.

Schuldzuweisung: die Hauptverantwortung und die Hauptschuld f├╝r den Zustand liegen bei den ÔÇ×gro├čen DreiÔÇť im sogenannten Weltsicherheitsrat, den USA, Russland und China, die, statt gemeinsam Verantwortung f├╝r die Sicherheit der Welt wahrzunehmen, einander gegenseitig beschimpfen, bedrohen, mit Sanktionen ├╝berziehen und die Welt mit Waffenexporten ├╝berfluten. Weder Donald Trump noch Wladimir Putin noch Xi Yin Ping kommen auf die Idee, den jeweils beiden anderen einen Rippensto├č zu geben und folgenden Vorschlag zu machen:ÔÇťMeine Herren, lassen Sie uns an einem Runden Tisch zusammenkommen und gemeinsam ein v├Âlkerrechtliches Nachfolgeinstrument f├╝r die total veraltete Charta der Vereinten Nationen ,in welcher das Wort ÔÇ×InternetÔÇť noch gar nicht vorkommt, entwerfen, n├Ąmlich eine nagelneue, den Bed├╝rfnissen der Menschheit im 21. Jahrhundert entsprechende ÔÇ×Verfassung der MenschheitÔÇť, in welcher wir genau beschreiben, wer was mit dem Internet und im Internet tun darf und was nicht. Wir sollten mit allen Regierungen der Welt Einvernehmen dar├╝ber erzielen, dass wir einander nicht mit der sogenannten ÔÇ×Cyberkriegf├╝hrungÔÇť ├╝berziehen, sondern gemeinsam f├╝r Sicherheit und Ordnung im Internet sorgen und den Missbrauch des Internets gemeinsam verfolgen und bestrafen! Wir, die Regierungen, sollten einander k├╝nftig nicht mehr ├╝ber unsere Regierungssprecher in Presse, Rundfunk und Fernsehen der Bedrohung im Internet bezichtigen, sondern unsere Konflikte ordnungsgem├Ą├č, ruhig und mit klarem Kopf vor dem I n t e r n a t i o n a l e n  G e r i c h t s h o f in Den Haag austragen, der f├╝r Bearbeitung von Streitigkeiten zwischen den Staaten geschaffen worden ist, und damit aufh├Âren, unsere diplomatischen Beziehungen durch voreiliges, unbewiesenes Geschw├Ątz zu besch├Ądigen. Das gilt insbesondere f├╝r Teresa May.

Empfehlungen an Wladimir Putin:

1.)Sie sollten sich einen f├Ąhigen Stab von Experten f├╝r ├ľffentlichkeitsarbeit zulegen, die Sie so beraten, dass Ihre Zustimmungswerte bei Meinungsumfragen  sowohl in Russland als auch in der Welt steigen.

2.)Sie sollten eine offene und ehrliche Politik betreiben und dann, wenn in der Welt anl├Ąsslich von Sie belastenden Vorf├Ąllen Zweifel an Ihrer Ehrlichkeit aufkommen, Zusammenarbeit bei der Aufkl├Ąrung anbieten anstatt sich darauf zu beschr├Ąnken, zu sagen: ÔÇ×Ich war es nicht!ÔÇť Otfried Schrot

 

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