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Die Fernsehkameras der Welt haben die mühsam unterdrückte Herzlichkeit eingefangen, mit der sich Präsident Trump und Präsident Putin anlässlich der Gedenkfeier zum 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkrieges in Paris begrüßt haben. Zeitgleich erklärt der NATO – Generalsekretär Stoltenberg in Berlin, die deutsche Hauptstadt befinde sich in der Reichweite einer neuen russischen Rakete, womit Russland den INF – Abrüstungsvertrag infrage stellt und die Schwelle für einen nuklearen Konflikt senkt.

Fragen des Leserbriefschreibers:


1.)  Wenn Donald Trump ein so gutes Verhältnis zu Wladimir Putin hat wie anlässlich ihrer Begegnung und Begrüßung in Paris offenkundig wurde,weshalb fordert Trump dann von  den  europäischen NATO – Verbündeten eine Erhöhung ihrer Verteidigungsausgaben?

2.)  Weshalb finden dann unter großem Kostenaufwand NATO – Manöver in Osteuropa statt – und russische Manöver an der Westgrenze Russlands?

3.)  Weshalb redet Trump der polnischen Regierung deren Wunsch dann nicht aus, amerikanische Truppenverbände dauerhaft in Polen zu stationieren, um der angeblichen russischen Bedrohung einen Riegel vorzuschieben?

4.)  Weshalb zeichnet NATO – Generalsekretär Stoltenberg ein düsteres Bild vom Verhältnis der NATO zu Russland, während zeitgleich Trump und Putin ihre Zuneigung zueinander vor den Fernsehkameras kaum verbergen können?

5.)  Ist das Ganze nur ein großes zwischen Ost und West abgesprochenes Theaterspiel, damit die Steuerzahler in Europa und den USA sich damit abfinden, dass ihre Regierungen Milliarden für die Rüstung ausgeben?

Der  derzeitige Vorsitzende der OSZE, der italienische Außenminister  Enzo Moavero M i l a n e s i, wäre gut beraten, wenn er als Mittler und Schlichter Licht in den Dschungel ehrlicher und scheinheiliger wechselseitiger Schuldzuweisungen zwischen der NATO und Russland bringen würde – und die Steuerzahler in Europa und den USA wären gut beraten, wenn sie ihren Regierungen einmal ein paar äußerst unangenehme Fragen stellen würden, vor allem sollten sie das Verhältnis zwischen Trump und Putin einmal genauer durchleuchten. Otfried Schrot

 

  

 

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