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Inzwischen ist die Menschheit auf dem Mars gelandet, aber ihre Konflikte löst sie immer noch „mit Pfeil und Bogen“ oder den „Nachfolgeinstrumenten“. Das Prinzip ist unverändert geblieben: Gewalt. Am Anfang des Ersten Weltkrieges gab es einen Attentäter und zwei Opfer, am Ende 17 Millionen Tote und ein halbes Dutzend gestürzte Monarchien. Hat der Anfang das Ende gerechtfertigt?

Nun haben wir schon wieder so einen Fall. Im Asowschen Meer hat es einen Zwischenfall zwischen russischen und ukrainischen Schiffen gegeben. Nun tönt der ukrainische Präsident Petro Poroschenko: „Dem Land droht ein großangelegter Krieg mit der Russischen Föderation.“ NATO – Generalsekretär Stoltenberg springt ihm bei, obwohl die Ukraine gar nicht Mitglied der NATO ist. Donald Trump will sich erst beraten lassen und dann entscheiden, ob er Wladimir Putin überhaupt auf dem Wirtschaftsgipfel in Buenos Aires auf den Konflikt mit der Ukraine ansprechen will. Als ob das Prinzip „Mit dem rede ich nicht!“ jemals zu etwas geführt hätte. Die ganze Situation ist mit dem Spiel kleiner Bengel mit Zündhölzern vergleichbar, die anschließend in dem von ihnen angezündeten Haus verbrennen. Ob Petro Poroschenko sich schon einmal Gedanken über die Lage der Ukraine nach dem E n d e eines Krieges mit Russland Gedanken gemacht hat?

Die „Knallköpfe am Kartentisch der Weltgeschichte“ begreifen nicht, dass die Welt nur dann in Sicherheit vor jeder Kriegsgefahr sein wird , wenn sich a l l e, egal ob hoch oder niedrig, e i n e r – internationalen – Rechtsordnung unterwerfen, die einvernehmlich geschützt und durchgesetzt wird und die mit einem völkerrechtlich verbindlichen Verfahren zur gewaltlosen Lösung aller internationalen Konflikte ausgestattet ist, das unter der Leitung eines politischen Mediators oder Moderators oder Vermittlers oder Schlichters für jeden einzelnen internationalen Konflikt auf dieser Welt durchgeführt wird.

Das Schachspiel ist zum Beispiel eine Konfliktlösung ohne Gewaltanwendung. Zwei Armeen marschieren nach festen Regeln gegeneinander und siegen oder verlieren, ohne dass ein Schuss fällt oder irgendetwas zerstört wird. Das Ergebnis wird von den Parteien anerkannt, ohne dass sie mit den Fäusten aufeinander losgehen. Eine Zivilisation, die zum Mars geflogen ist, muss doch das Potential an Wissenschaftlern enthalten, welches in der Lage ist, dem Schachspiel ein Verfahren nachzubilden, dass geeignet ist, damit alle internationalen Konflikte zu lösen!

Herr Putin und Herr Poroschenko sollten sich unter der Leitung eines neutralen Vermittlers nach einem freundschaftlichen Händedruck und dem Genuss mehrerer Gläser Wodka über die Verträge beugen, die sie bisher über die Regelung der gemeinsamen Schifffahrt auf dem Schwarzen Meer und dem Asowschen Meer geschlossen haben, nach der offensichtlich existierenden Lücke fahnden und diese einvernehmlich schließen. Auf den internationalen Theaterdonner sollten sie verzichten. Otfried Schrot
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