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Wer die menschenverachtende Schlammschlacht der letzten Präsidentenwahlen in den USA in den Medien verfolgt hat, musste es als Wohltat empfinden, wie anständig die drei Kandidaten für das Amt des Vorsitzenden der CDU miteinander umgegangen sind. Möge dieser Stil in der deutschen Politik seine Fortsetzung finden! Erstaunlich waren die kompakten Programme, die die Kandidaten ankündigten. Waren das etwa Auflistungen der Vorhaben, welche die Kanzlerin in Angriff zu nehmen nach ihrer Ansicht in den sechzehn Jahren ihrer Amtszeit versäumt hat? Zum Ergebnis dieser Wahl: Die Kanzlerin wird ohne Zweifel nicht auf eine Einflussnahme auf die Programmgestaltung durch AKK verzichten, so dass daraus ein „politischer Kuschelkurs“ gegenüber der Kanzlerin werden  dürfte. Friedrich Merz hätte sicher mehr „Konfrontationsfreudigkeit“ gegenüber AM gezeigt. Möge die CDU sich Friedrich Merz für die nächste Bundestagswahl „aufheben“! Er dürfte der zugkräftigere Kanzlerkandidat bei der Wählerschaft sein. Und die Partei sollte darauf verzichten, die zierliche AKK als Bundeskanzlerin zwischen die Raufbolde auf der Bühne der Weltpolitik, Donald Trump, Wladimir Putin und Xi Yinping zu schieben mit der Folge, dass sie sich zwischen den drei Rüpeln verschleißt. Friedrich Merz ist zum Boxkampf im „Ring der Weltpolitik“ besser geeignet. Otfried Schrot

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